Herzblut und Heimat: Miesbach feiert den Lokaljournalismus
Heute ist der 6.06.2026 und in Miesbach wurde am 5. Mai ein ganz besonderes Event gefeiert – der Tag des Lokaljournalismus im Café Perkmann. Es war ein Tag voller Anekdoten, persönlicher Begegnungen und einer Menge Herzblut. In einer gemütlichen Runde versammelten sich prominente Gäste und Lokalhelden, um die unverzichtbare Rolle der Heimatzeitung in unserer Gesellschaft zu loben. Natürlich war auch der Duft von frischen Brötchen und Kaffee in der Luft, denn Bäckermeister Florian Perkmann war der perfekte Gastgeber. „Vertrauen in die Heimatzeitung ist das A und O“, betonte er und ließ die Anwesenden nicken.
Stephen Hank, der Redaktionsleiter, bezeichnete die Veranstaltung als „Sprung ins kalte Wasser“. Es ging darum, mit den Lesern in Kontakt zu treten, ihre Meinungen zur Zeitung zu hören und vielleicht auch ein wenig das eigene Selbstverständnis zu hinterfragen. Ex-Landrat Olaf von Löwis hob den Lokalteil als „Höhepunkt“ der Zeitung hervor und machte verständlich, wie wichtig die Medien für die Politik sind. „Die Leserbriefe“, so Löwis, „sind ein Anlass zum Nachdenken.“ Bei solchen Worten spürte man förmlich das Gewicht der Verantwortung, die auf den Schultern der Journalisten lastet.
Die Stimmen der Region
Der Musiker und Kabarettist Erich Kogler ließ es sich nicht nehmen, seine positiven Erfahrungen mit der Lokalpresse zu teilen. „Es sind die Geschichten aus der Nachbarschaft, die uns verbinden“, meinte er und brachte damit viele zum Schmunzeln. Auch Langlauf-Sportdirektor Peter Schlickenrieder fand klare Worte: „Die Artikel inspirieren junge Sportler. Sie lesen, was sie erreichen können.“ Das ist es, was die Leser brauchen – Beispiele, die sie motivieren!
Ein ganz persönlicher Moment ereignete sich, als eine Stammleserin auf Robert Salzl, den ehemaligen Chefpiloten der Lufthansa, traf. Die beiden unterhielten sich angeregt über die Rolle des Lokaljournalismus für den Tourismus und die damit verbundene Identität der Region. Salzl wusste genau, wovon er sprach – „Die Heimatzeitung ist unser Sprachrohr“, bemerkte er, während die anderen zustimmend nickten. Es sind diese Begegnungen, die das Event so besonders machten, ein Gefühl von Heimat und Zusammengehörigkeit, das durch die Wände des Cafés strömte.
Ein Blick in die Zukunft
Schlickenrieder sprach in seinem Schlusswort eine wichtige Forderung aus: „Die Heimatzeitung sollte unbedingt weiterhin Formate wie den Café-Talk nutzen, um den Kontakt zu den Lesern zu stärken.“ Es ist also klar, dass der Lokaljournalismus nicht nur für die Demokratie, sondern auch für das soziale Gefüge in unserer Gemeinschaft von zentraler Bedeutung ist. Die Menschen wollen gehört werden, ihre Meinungen zählen, und die Heimatzeitung kann diese Brücke bauen.
So ging ein Tag zu Ende, der die Herzen der Anwesenden erwärmte und die Bedeutung der Lokalzeitung in den Fokus rückte. In einer Welt, die immer schneller und unübersichtlicher wird, ist es unerlässlich, die lokale Stimme zu hören. Der Lokaljournalismus bleibt ein unverzichtbarer Begleiter in unserem Alltag und ein wichtiger Teil unserer Identität. Miesbach zeigt, wie wichtig diese Verbindungen sind und dass man sie auch in der digitalen Zeit nicht verlieren darf.
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