Heute ist der 20.05.2026 und die Realschul- und Gymnasiumsturnhalle in Miesbach hat sich in ein pulsierendes Fußballfeld verwandelt. Das dritte Hallenturnier „Fußball ohne Grenzen“ war ein echter Knaller! Sechs Mannschaften, jede ausgestattet mit vier Feldspielern, einem Torwart und ein paar Auswechselspielern, haben sich auf dem Platz gemessen. Und was soll ich sagen? Die Atmosphäre war elektrisierend!

Organisiert von Max Niedermeier, dem Vorsitzenden des PIA-Fördervereins, und unter der Schirmherrschaft von Olaf von Löwis, dem ehemaligen Landrat, wurde hier nicht nur um Tore, sondern auch um Herzen gekämpft. Die Teilnehmer – darunter die Teams Ariana aus Hausham, Miesbach, Warngau und weitere – waren nicht nur sportlich motiviert, sondern verfolgten auch ein wichtiges Ziel: die Integration durch Sport zu fördern. Das ist ja schließlich mehr als nur ein Spiel!

Ein spannender Wettkampf

Am Ende des Turniers war es das Team Ariana aus Hausham, das mit einem knappen 1:0 im Endspiel den Sieg davontrug. Der zweite Platz ging an die Mannschaft aus Miesbach und auf dem dritten Platz landete Warngau. Es war ein spannendes Turnierformat mit zwei Gruppen, in denen die besten Teams ermittelt wurden. Schiedsrichter Dominik von Maffei und Karl-Heinz Donaubauer sorgten dafür, dass alles fair ablief, während die Zeitnehmer Florian Huber und Sabine Tomaschek den Überblick über die Zeit behielten.

Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme des St. Anna Hauses aus Holzkirchen. Hier arbeiten viele Menschen mit Migrationshintergrund, was das Turnier zu einem bunten Spiegel unserer Gesellschaft machte. Irina Titov, die Integrationsbeauftragte des Landkreises, war ebenfalls vor Ort und unterstützte die Veranstaltung, die jedem einzelnen Teilnehmer die Möglichkeit bot, über den Sport Freundschaften zu schließen und Barrieren abzubauen.

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Ein Blick in die Zukunft

Die Vorfreude auf das nächste Turnier im Jahr 2027 ist bereits spürbar. Der Wunsch nach einer Teilnahme einheimischer Teams wird laut und klar geäußert. Das Turnier hat gezeigt, wie wichtig solche Veranstaltungen sind, um Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen. Sport verbindet und schafft ein Gefühl der Gemeinschaft, das weit über das Spielfeld hinausgeht.

In einer Zeit, in der Integration oft ein schweres Wort ist, hat das Hallenturnier in Miesbach bewiesen, dass es auch anders geht. Hier wird nicht nur gekickt, hier wird gelebt. Die Freude, das Lachen und die Begeisterung waren die wahren Sieger des Tages, und das lässt uns alle hoffen, dass beim nächsten Mal noch mehr Teams mitspielen und das Spielfeld noch bunter wird. Fußball ohne Grenzen – das ist nicht nur ein Motto, das ist eine Lebenseinstellung!

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