Heute ist der 18.05.2026 und in Miesbach tut sich etwas Spannendes! Die Montessorischule Hausham hat einen großen Plan in der Pipeline: Einen Bildungscampus für die Region! Der Trägerverein der Schule hat nun eine Machbarkeitsstudie gestartet, die die Weichen für eine langfristige räumliche, pädagogische und wirtschaftliche Entwicklung stellen soll. Man kann sich das wie einen frischen Wind vorstellen, der durch die Schulräume weht. Rund 100 Kinder und Jugendliche besuchen derzeit die Schule, doch langsam aber sicher stößt man an die räumlichen Grenzen. Ein Umdenken, ein Neubau oder die Umnutzung des bestehenden Standorts – all das wird in der Studie beleuchtet.

Die Kosten für die Studie belaufen sich auf ca. 100.000 Euro. Eine Menge, aber das Ziel ist groß! Die Finanzierung wird durch verschiedene Quellen gestemmt: 50 Prozent kommen aus dem Leader-Programm, 10 Prozent tragen die Verantwortlichen selbst und 20.000 Euro sollen durch Crowdfunding zusammengetragen werden. Ein spannendes Unterfangen, denn bisher wurden bereits 13.200 Euro durch Spenden gesammelt. Die Community ist also gefragt! Bis zum 29. Juni 2026 soll das Ziel erreicht werden, und das mit Hilfe von engagierten Schülern, die sich aktiv an Fundraising-Aktivitäten beteiligen – etwa bei einem Spendenlauf. Wer weiß, vielleicht laufen sie ja sogar den ein oder anderen Kilometer für ihre Vision!

Gemeinsam für die Zukunft

Das Projekt hat sogar einen prominenten Schirmherrn: Landrat a.D. Olaf von Löwis. Unterstützt wird die Initiative nicht nur von der Schule selbst, sondern auch von Unternehmen, Stiftungen und Kommunen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen an einem Strang ziehen, um etwas für die Bildung in der Region zu bewirken. Der geplante Bildungscampus soll nicht nur den Schülern der Montessorischule zugutekommen, sondern auch regionalen Kooperationspartnern aus Bildung, Wirtschaft, Kultur und Vereinsleben eine Heimat bieten. Ein Ort des Lernens, des Austausches und der Kreativität – das klingt fast wie ein Traum!

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Machbarkeitsstudie ist der Beteiligungsprozess. Hier sind Workshops, Interviews und runde Tische angedacht, um die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten einzubeziehen. Denn es ist klar: Bildung ist nicht nur ein Thema für die Schule selbst, sondern betrifft die gesamte Gemeinschaft. Und was wäre ein besserer Weg, als die Menschen direkt einzubinden und ihre Ideen und Wünsche zu hören? Das Bedürfnis nach modernen, inklusiven Bildungsangeboten im Landkreis Miesbach wird dabei ausdrücklich betont. Es ist an der Zeit, die Weichen für eine zukunftsfähige Bildung zu stellen.

Wenn das alles nicht aufregend genug ist, dann stellt sich auch die Frage nach der konkreten Umsetzung. Die Studie soll Ergebnisse zu möglichen Standorten, Rechtsformen, Kosten, Finanzierung und Bauplanung liefern. Eine gewaltige Aufgabe, die aber mit einem starken Team und der Unterstützung der Gemeinschaft gut gemeistert werden kann. Wer hätte gedacht, dass so viel Bewegung in die Bildung der Region kommt? Ein wahrer Lernort für alle!