Heute ist der 8.05.2026 und in Memmingen hat eine spannende Veranstaltung stattgefunden, die die Weichen für die Zukunft der Gesundheitsförderung in der Region stellt. Im Landratsamt Unterallgäu versammelten sich rund 60 Teilnehmer, die aus den unterschiedlichsten Bereichen stammen: Gesundheitsförderung, Pflege, Bildung, Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Beratung, Verwaltung, Medizin und Politik. Eingeladen hatten Landrat Alex Eder und Oberbürgermeister Jan Rothenbacher und die Stimmung war von Anfang an aufgeladen mit dem Geist der Zusammenarbeit.
Das Ziel dieser Zusammenkunft? Eine langfristige und abgestimmte Präventionsstrategie für die Region Unterallgäu-Memmingen zu entwickeln. Ein ambitioniertes Vorhaben, das nicht nur gut klingt, sondern auch dringend notwendig ist. Bei fünf interaktiven Thementischen konnten die Teilnehmer ihre Gedanken und Ideen einbringen. Die Themen reichten von „Gut ins Leben starten“ über „Gesund aufwachsen“ bis hin zu „Gesund alt werden“. Ein echter Austausch – kein schnödes Gelaber, sondern ein kreatives Miteinander, das fruchtbare Ansätze hervorbrachte.
Visionen für die Zukunft
Die engagierten Teilnehmer entwickelten erste Visionen und Ansätze für eine vernetzte Präventionsstrategie. Die Namensgebung relevanter Akteure war ein weiterer Schritt, um die Strategie weiter auszubauen und zu konkretisieren. Die nächsten Schritte sind bereits in Planung: Im Jahr 2026 wird die Arbeit in kleineren Gruppen fortgeführt, um die Ergebnisse zu vertiefen und klare Ziele zu formulieren. Es ist ein Prozess, der Geduld und Hingabe erfordert, aber die Vorfreude auf die kommenden Entwicklungen ist spürbar.
Die Grundlage für diese Strategie bildet der „Masterplan Prävention“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention. Nicola Galm von der Gesundheitsregionplus lieferte einen Überblick über die bisherigen Fortschritte im Bereich Gesundheitsförderung, während Andrea Wolff von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit die Wichtigkeit der Einbindung aller relevanten Akteure hervorhob. Anna Westbrock stellte die Ergebnisse einer regionalen Bedarfs- und Bestandsanalyse vor, die wichtige Ansätze zur Stärkung der Verhältnisprävention und zur Förderung von Sichtbarkeit und Gesundheitskompetenz aufzeigte.
Ein Blick in die Zukunft
Die gesetzliche Verankerung der Gesundheitsregionenplus in Bayern schafft die Grundlage für eine langfristige und strategische Planung. Man könnte sagen, der Gesetzgeber hat hier einen echten Glücksgriff getan! Es ist bemerkenswert, wie vielfältig die Perspektiven der Teilnehmer waren. Die Diskussionen waren nicht nur informativ, sondern auch inspirierend. Man spürt einfach, dass die Leute hier an einem Strang ziehen wollen – es geht um mehr als nur um Zahlen und Statistiken. Es geht darum, Lebensqualität zu verbessern und Menschen zu helfen, gesünder zu leben.
In einer Welt, in der Prävention oft zu kurz kommt, ist es ermutigend zu sehen, dass in Unterallgäu und Memmingen die Weichen für eine nachhaltige Gesundheitsstrategie gestellt werden. Es bleibt spannend, wie sich diese Initiative weiterentwickeln wird und welche konkreten Maßnahmen letztlich ergriffen werden, um die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern. So viel steht fest: Die Region ist auf einem guten Weg!