Heute ist der 3.05.2026, und die Fußballwoche in Bayern hat wie gewohnt ihre Höhen und Tiefen. Am vergangenen Spieltag, dem 32. der Landesliga Südwest, musste der TSV Jetzendorf eine herbe Niederlage gegen die zweite Mannschaft des FC Memmingen hinnehmen. Mit 0:3 (0:1) schickten die Gastgeber die Jetzendorfer Spieler ohne Punkte nach Hause, und das alles in einer Partie, die für die Gäste alles andere als einfach war.
Von Beginn an war die Situation für Jetzendorf angespannt. Bereits in der ersten Minute sah Torhüter Daniel Witetschek die Rote Karte nach einem Foul an einem Gegenspieler, was die Mannschaft in eine prekäre Lage brachte. Trainer Markus Pöllner hatte zwar die Mannschaft rotiert und einige neue Gesichter auf das Feld geschickt, doch die frühe Unterzahl machte es schwer, gegen die druckvollen Memminger zu bestehen. Lorenz Kirmair und Lukas Spielvogel standen erstmals seit 2026 in der Startelf, während Torjäger Stefan Stöckl und Leon Nuhanovic zunächst auf der Bank Platz nehmen mussten.
Memmingen zeigt seine Stärke
Der FC Memmingen II nutzte die Überzahl weidlich aus. Fabian Kroh brachte die Gastgeber bereits in der 22. Minute mit 0:1 in Führung, und der Druck auf Jetzendorf wuchs. Jeremy Manhard, der für Witetschek zwischen die Pfosten gerückt war, hielt die Partie in der ersten Halbzeit mit mehreren tollen Paraden zumindest noch offen. Doch nach der Pause brach der Widerstand der Gäste endgültig. In der 50. Minute verwandelte Kroh einen Elfmeter zum 0:2, und Kenan Bajramovic setzte in der 67. Minute den Schlusspunkt mit dem 0:3. Trainer Pöllner war nach dem Spiel sichtlich enttäuscht und kritisierte die vielen Ballverluste seiner Spieler: „Nach dem 0:2 war das Spiel entschieden“, so seine klare Einschätzung.
Die Zuschauerzahl von 155 fiel zwar nicht überwältigend aus, aber die Stimmung im Stadion war trotzdem mitreißend. Schiedsrichter Busch aus Ebersberg hatte alle Hände voll zu tun, die Gemüter zu beruhigen und das Spiel zu leiten.
Der Blick nach vorne
Mit der Niederlage muss der TSV Jetzendorf nun auf die Konstanz des FSV Pfaffenhofen hoffen, der ebenfalls mit einer 0:3-Niederlage aus dem Spiel ging, aber dennoch auf Platz zwei bleibt. Jetzendorf hat nun nur 48 Stunden Zeit zur Erholung, bevor das Nachholspiel gegen den VfB Durach am Dienstag um 19 Uhr ansteht. Die Anfahrt nach Durach wird rund zwei Stunden in Anspruch nehmen, und Pöllner plant bereits eine Rotation im Team, um frische Kräfte ins Spiel zu bringen. Allerdings wird Witetschek im nächsten Spiel fehlen, und auch Spielvogel hat mit Knieproblemen zu kämpfen.
Es bleibt spannend, wie sich die Situation in den kommenden Tagen entwickeln wird. Die Fans hoffen auf einen Wendepunkt, der das Team zurück in die Erfolgsspur bringt. Schließlich ist Fußball mehr als nur ein Spiel – es ist ein Lebensgefühl, das Höhen und Tiefen mit sich bringt. Und so wird auch Jetzendorf mit vollem Einsatz und Herzblut versuchen, die nächsten Herausforderungen zu meistern.