In Memmingen, der charmanten Stadt im Allgäu, fand kürzlich die Grundausbildungsprüfung des Technischen Hilfswerks (THW) für den Regionalbereich Kempten statt. Ein wichtiger Tag für die 22 Prüflinge aus Memmingen, Kempten, Günzburg, Krumbach und Kaufbeuren, die sich dieser Herausforderung stellten. Die Aufregung war spürbar, als die Anwärter, darunter auch Bundesfreiwilligendienstleistende, sich auf die praktischen und theoretischen Aufgaben vorbereiteten. Was für ein Erlebnis!

Die Prüfung war alles andere als ein Zuckerschlecken – die Prüflinge mussten ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an verschiedenen Stationen unter Beweis stellen. Von der Inbetriebnahme eines Lichtmasts bis hin zur Knotenkunde, alles war dabei. Auch der Umgang mit Schere und Spreizer, das Anheben von Lasten und das Bearbeiten von Holz, Metall und Gestein mit einem Winkelschleifer standen auf dem Programm. Einziges Highlight? Das Kürzen eines Metallrohrs mit besagtem Winkelschleifer – das brachte sicherlich das Adrenalin zum Pumpen!

Erfolgreiche Absolventen aus Memmingen

Alle fünf Prüflinge des gastgebenden Ortsverbands Memmingen – Daniel, Fillin, Gero, Kerstin und Amelie – bestand die Prüfung mit Bravour. Besonders hervorzuheben ist Kerstin, die sowohl in der theoretischen als auch in der praktischen Prüfung 100 Prozent erreichte. Ein fantastisches Ergebnis! Mit dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung sind die neuen Helferinnen und Helfer nun bereit, regulär im THW-Einsatzdienst aktiv zu werden. Das ist nicht nur ein Schritt für die eigene Entwicklung, sondern auch ein Beitrag zum Katastrophenschutz in Deutschland.

Die Grundausbildung bildet das Fundament für alle THW-Einsatzkräfte. Hier lernen die angehenden Helfer alles, was sie brauchen, um bundesweit im Einsatz zu sein. Dabei geht es nicht nur um das technische Know-how, sondern auch um den Umgang mit den verschiedenen THW-Werkzeugen und Geräten. Diese Ausbildung ist der erste Schritt in eine spannende, ehrenamtliche Tätigkeit, die viele Möglichkeiten bietet. Es ist eine Chance für jeden, der sich engagieren möchte – auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

Ein Blick in die Zukunft

Wie geht es jetzt weiter für unsere neuen THW-Kräfte? Nach bestandener Prüfung folgt die Zuweisung zu verschiedenen Einheiten und Fachgruppen, wo sie sich spezialisieren können. Die Grundausbildung dauert in der Regel mehrere Monate, wobei an einzelnen Standorten auch Kompakt-Lehrgänge angeboten werden. So bleibt das THW flexibel und anpassungsfähig – das ist besonders wichtig, um den Herausforderungen im Katastrophenschutz gerecht zu werden.

Die heutige Zeit bringt viele Herausforderungen mit sich. Und gerade in Krisensituationen ist es wichtig, gut ausgebildete Einsatzkräfte zu haben. Das THW spielt hierbei eine zentrale Rolle im deutschen und europäischen Katastrophenschutz. Wir wissen, dass die Ausbildung nie aufhört. Ständige Fortbildung und das Erlernen neuer Techniken sind unerlässlich. Und so wird das Engagement der neuen Helferinnen und Helfer nicht nur geschätzt, sondern ist auch ein aktiver Beitrag zur Sicherheit unserer Gesellschaft.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die sich für die Ausbildung und die Prüfung engagiert haben. Ihr Einsatz ist unverzichtbar! Und jetzt heißt es für unsere neuen Einsatzkräfte: Voller Elan in die nächsten Herausforderungen!