Am 25. Februar 2026 fand in Memmingen ein ganz besonderer Blaulichtempfang statt, bei dem die Stadt zahlreiche Einsatzkräfte ehrte. Die Geehrten haben sich in der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk (THW) und den Hilfsorganisationen über einen Zeitraum von 25, 40 oder sogar 50 Jahren engagiert. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher sprach seinen Respekt und Dank für das unermüdliche Engagement der Ehrenamtlichen aus und betonte die hervorragende Zusammenarbeit der Katastrophenschutz-, Brandschutz- und Zivilschutzorganisationen in Memmingen. Diese enge Kooperation ist essenziell, um die Einsatzbereitschaft in der Stadt zu gewährleisten und im Notfall schnell handeln zu können.
Die Einsatzkräfte sind rund um die Uhr bereit, anderen in Notlagen zu helfen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, und deshalb gilt es, denjenigen, die so lange im Dienst stehen, gebührend zu danken. Der Stadtbrandrat Raphael Niggl würdigte die langjährige Arbeit der Einsatzkräfte und hob die bedeutende Rolle hervor, die sie bei der Ausbildung von Nachwuchskräften und der Begleitung technischer Entwicklungen spielen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Marcel Reuter, was zur festlichen Atmosphäre beitrug.
Ausgezeichnete Einsatzkräfte
Die Ehrungen umfassten eine Vielzahl von Einsatzkräften, die sich über Jahre hinweg für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Bürger eingesetzt haben:
- 25 Jahre Dienstzeit:
- Feuerwehr: Matthias Böckh (FF Amendingen), Jochen Honold (FF Buxach), Stefan Pfalzer (FF Buxach), Thomas Rabus (FF Buxach), Heiko Mauer (FF Memmingen), Johann Fackler (FF Volkratshofen/Ferthofen)
- Hilfsorganisationen: Tobias Weimer (DLRG Memmingen), Matthias Frieß (BRK Memmingen), Angela Fischer (BRK Memmingen), Peter Maier (BRK Memmingen), Ingrid Notz (BRK Memmingen), Andreas Rettensberger (BRK Memmingen), Igor Romankiewicz (BRK Memmingen), Dr. Christian Weidmann (BRK Memmingen), Gerhard Ritter (Malteser Hilfsdienst Memmingen), Sandra Unglert (Malteser Hilfsdienst Memmingen), Patrick Haaf (Malteser Hilfsdienst Memmingen)
- 40 Jahre Dienstzeit:
- Feuerwehr: Rainer Rabus (FF Buxach), Rudolf Brader (FF Dickenreishausen), Martin Rabus (FF Dickenreishausen), Claus Westermayer (FF Memmingen), Jürgen Koth (FF Steinheim), Günther Zettler (FF Steinheim)
- Hilfsorganisationen: Michael Hofmann (BRK Memmingen), Dr. Ivo Holzinger (BRK Memmingen)
- 50 Jahre Dienstzeit:
- Feuerwehr: Bernd Batscheider (FF Memmingen), Josef Haidinger (FF Memmingen)
- Hilfsorganisationen: Johannes Sommer (THW Memmingen), Hermann Schwarz (BRK Memmingen)
Die Bedeutung des Ehrenamts
Ehrenamtliche Tätigkeiten im Rettungsdienst sind vielfältig und tragen entscheidend zur Sicherheit in Memmingen bei. Freiwillige Hilfsorganisationen wie der Arbeiter-Samariter-Bund, das Bayerische Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Mithilfe an. Ob im Krankentransport oder in der Notfallrettung – die Aufgaben sind vielfältig und verlangen nicht nur Engagement, sondern auch eine solide Ausbildung. Diese ist speziell auf ehrenamtlich Tätige ausgerichtet, was zeigt, wie wichtig die umfassende Vorbereitung für die Einsatzkräfte ist.
Zusätzlich übernehmen die Ehrenamtlichen auch Aufgaben in der Berg- und Höhlenrettung sowie der Wasserrettung, wobei sie oft unter schwierigen Naturbedingungen arbeiten müssen. Diese Einsatzkräfte sind das Rückgrat der Gesellschaft, und ihre wertvolle Arbeit sollte stets gewürdigt werden. Für weitere Informationen zu Ehrenamt und Ehrungen im Katastrophenschutz können Interessierte die Seite des Bayerischen Innenministeriums besuchen hier.
Für die Stadt Memmingen ist es unerlässlich, diese Tradition des Ehrenamts zu pflegen und zu fördern. Die jährlichen Übungen und Schulungen, die von den Organisationen durchgeführt werden, sind nicht nur wichtig für die Einsatzbereitschaft, sondern auch für die Gemeinschaft, die sich auf die Fähigkeiten ihrer Ehrenamtlichen verlassen kann. Dank gebührt auch den Firmen, die ihre Mitarbeiter für Einsätze freistellen, sowie den großzügigen Spendern, die diese wichtige Arbeit unterstützen.