Heute ist der 29.03.2026. Die Eishockeysaison 2025/26 hat für den ECDC Memmingen ein fulminantes Ende gefunden. Im Finale der Deutschen Frauen Eishockey Liga (DFEL) triumphierte das Team gegen die Eisbären Berlin mit 4:2. Das spannende Spiel, das vor 2679 Zuschauern stattfand, war nur 122 Fans entfernt von einem neuen Zuschauerrekord von 2801. Diese Meisterschaft stellt bereits die siebte für die Memmingerinnen dar und bringt sie dem Rekord der ESG Planegg, die acht Titel gewonnen hat, einen Schritt näher.
Die Tore für Memmingen fielen durch Nara Elia (9. Minute), Theresa Knutson (36. und 54. Minute) sowie Jule Schiefer (40. Minute). Kapitänin Daria Gleißner, die auch für die Nationalmannschaft spielt, zeigte sich sichtlich stolz auf die Leistung des Teams. Die Mannschaft hatte bereits die ersten beiden Spiele der Best-of-five-Serie in Berlin mit 3:0 und 6:1 gewonnen, was ihren eindrucksvollen Weg zum Titel verdeutlicht.
Ein Blick auf die DFEL
Die Saison 2025/26 war die 37. Austragung der DFEL, die vom Deutschen Eishockey-Bund durchgeführt wird. Die Liga musste sich in dieser Saison anpassen, da der EC Bergkamener Bären keine Lizenz beantragte und sich zurückzog. Dadurch wurde der Spielmodus geändert, sodass die verbleibenden Teams in einer Dreifachrunde bis zum 22. Februar 2026 gegeneinander antraten. Jedes Team spielte entweder zweimal zu Hause und viermal auswärts oder umgekehrt. Die bewährte Drei-Punkteregelung blieb bestehen: 3 Punkte für einen Sieg, 1 Punkt für ein Unentschieden und 0 Punkte für eine Niederlage.
Die Playoffs beginnen am 28. Februar 2026 im Best-of-5-Modus und enden spätestens am 4. April 2026. In dieser Saison bestand die Liga aus fünf Mannschaften, ohne Aufsteiger aus der vorherigen Saison. Die ERC Ingolstadt, normalerweise in der Saturn-Arena spielend, weicht gelegentlich auf Halle 2 aus. Die Ergebnisse und Statistiken der Spielerinnen sind in den Spielberichten der Liga dokumentiert.
Die Zukunft des Eishockeys in Deutschland
Die Erfolge des ECDC Memmingen sind nicht nur ein Grund zur Freude für Fans und Spielerinnen, sondern auch ein Zeichen für die wachsende Bedeutung des Frauen-Eishockeys in Deutschland. Unterhalb der DFEL gibt es von Landesverbänden organisierte Frauenligen, und die 2. Liga Nord wird nun unter dem Namen DFEL2 Nord ausgetragen. Neu in dieser Liga sind die Düsseldorfer EG und der Aufsteiger FASS Berlin, was die Entwicklung und Diversifizierung des Frauen-Eishockeys in Deutschland weiter vorantreibt.
Insgesamt zeigen die jüngsten Erfolge und Veränderungen, dass das Frauen-Eishockey in Deutschland auf dem richtigen Weg ist. Der ECDC Memmingen hat nicht nur den Titel gewonnen, sondern auch die Herzen vieler Fans erobert und trägt maßgeblich zur Popularität dieser Sportart bei. Wer weiß, vielleicht wird der nächste Meistertitel nicht der letzte sein, und die Memmingerinnen könnten bald den Rekord von ESG Planegg übertreffen. Für die kommenden Saisons bleibt es spannend, und die Eishockeygemeinschaft darf sich auf aufregende Zeiten freuen.
Mehr Informationen zur aktuellen Saison und den Teams finden Sie in den offiziellen Spielberichten der DFEL auf Wikipedia sowie in den Berichten auf BR.de.