Die Coyoten von Memmingen: Eishockeyträume und Meisterschaftszauber
Heute ist der 17.06.2026 und in Memmingen brodelt die Eishockey-Szene. Besonders die Frauenmannschaft des ECDC Memmingen hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Mit einer beeindruckenden Leistung haben die Memmingerinnen in der Saison 2025/26 ihre siebte Deutsche Meisterschaft gewonnen. Eine Meisterschaft, die nicht nur eine Zahl ist, sondern eine Geschichte von harter Arbeit, Teamgeist und unbändigem Willen erzählt.
Die Finalspiele gegen die Eisbären Juniors Berlin waren ein echter Krimi! Die ersten beiden Partien endeten klar mit 6:1 und 3:0 für Memmingen. Und am 28. März 2026, da war der große Tag gekommen: Im dritten Spiel sicherten sich die Frauen den Titel mit einem spannenden 4:2. Die ALPHA-Cooling-Arena war ein brodelnder Hexenkessel mit etwa 2700 Zuschauern, die ihre Mannschaft nach vorne peitschten. Die Spielerinnen schrieben Geschichte – ein tolles Gefühl für alle Beteiligten!
ECDC Memmingen: Vom Streethockey zum Erfolgsteam
Aber wer sind diese Coyoten, die in der DEL2 auf dem Eis um Punkte kämpfen? Der ECDC Memmingen wurde 1992 als Streethockeyklub gegründet und startete 1999 mit einer Eishockeymannschaft in der Bezirksliga Bayern. Der Name „Eisclub Die Coyoten“ sollte eine Brücke zu den EHC-Fans schlagen, die den Beinamen „Wölfe“ trugen. Die Entwicklung des Vereins ist beeindruckend – 2003 übernahm man die Frauen- und Nachwuchsmannschaft des insolventen EHC Memmingen und baute die Strukturen weiter aus. Ein echter Kraftakt!
In den letzten Jahren hat die ECDC Frauenmannschaft die Deutsche Frauen Eishockey-Liga (DFEL) mit Bravour dominiert. Sieben Meisterschaften, vier davon seit 2023, sind ein klares Zeichen für die Stärke des Teams. Neun Spielerinnen aus Memmingen waren sogar im deutschen Olympiakader für die Spiele in Turin vertreten. Ein echter Standortvorteil ist die Nähe zum Bundesstützpunkt Füssen, wo Spielerinnen als Sportsoldatinnen trainieren. Die Bedingungen sind jedoch nicht immer optimal. Im deutschen Frauen-Eishockey fehlt es oft an professionellen Strukturen, und viele Spielerinnen müssen für ihren Sport tief in die Tasche greifen. Das ist nicht leicht.
Die Eissporthalle und ihre Geschichte
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Eissporthalle, die bis zur letzten Saison den klingenden Namen „Hühnerberg“ trug. 1987 erbaut, bietet die Halle Platz für 3700 Zuschauer und hat schon so einige Konzerte erlebt. Im Vergleich zu anderen DEL2-Standorten wie Weiden oder Freiburg hat der ECDC hier einen klaren Vorteil – mehr Platz für die Fans bedeutet mehr Stimmung!
Justus Roth, ein ehemaliger U20-Spieler der DEG, hat sich in Memmingen als Stammkraft etabliert. Mit 62 Einsätzen, 151 Gegentoren und zwei Shutouts hat er seinen Platz im Team gefestigt. Der Verein hat seinen Vertrag verlängert, und jetzt hat er Konkurrenz von Michael Bitzer von den Schwenninger Wild Wings. Roth plant, in der kommenden Saison ordentlich viel zu spielen. Doch er ist sich der Realität in der DEL2 bewusst – es wird kein Zuckerschlecken. Aber das macht den Sport ja auch so spannend!
All diese Geschichten, all diese Erfolge – sie sind mehr als nur Zahlen. Sie sind das Herzstück des ECDC Memmingen, ein Verein, der sich mit Leidenschaft und Hingabe für den Eishockeysport einsetzt. Die Zukunft sieht rosig aus, und wir sind gespannt, wie sich das Team weiterentwickeln wird. Hier in Memmingen ist Eishockey mehr als nur ein Spiel – es ist ein Lebensgefühl!
Unser neues Website-System (VeloCore) vereint mehrere zentrale Anforderungen moderner Nachrichtenportale: kurze Ladezeiten, hohe Datenschutzstandards und eine wartbare, redaktionell skalierbare Architektur. Die technische Umsetzung mit diesem Anspruch an Qualität und Zukunftssicherheit erfolgte durch Daniel Wom / VeloCore.


