Heute ist der 22.05.2026, und wir blicken auf eine bedeutende Veränderung im Umweltschutz in Main-Spessart. Alexandra Pfister, 43 Jahre alt und aus dem idyllischen Retzbach stammend, hat die Zügel als neue Vorsitzende der Kreisgruppe Main-Spessart des Bund Naturschutz in Bayern übernommen. Ein frischer Wind weht durch die Organisation, und das in einem Moment, in dem Umwelt- und Klimafragen mehr denn je im Fokus stehen.

Ihr Vorgänger, Erwin Scheiner, der mit seinen 69 Jahren auf eine beeindruckende Zeit im Verband zurückblickt, bleibt der Organisation als stellvertretender Vorsitzender erhalten. Im Interview haben die beiden über den Generationenwechsel gesprochen und über die oft hitzigen gesellschaftlichen Konflikte, die die Umweltpolitik begleiten. Scheiner hebt hervor, dass es zwar einen breiten gesellschaftlichen Konsens über die Dringlichkeit von Umwelt- und Klimafragen gibt, jedoch bei konkreten Projekten immer wieder unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen.

Die Praxis des Naturschutzes

Alexandra Pfister bringt frischen Schwung in die Diskussionen – sie sieht die praktische Arbeit des Bund Naturschutz als essenziell an. Von Umweltbildung über den Artenschutz bis hin zur Landschaftspflege reicht das breite Spektrum der Tätigkeiten, die direkt vor Ort stattfinden. „Wir brauchen Menschen, die handeln und Verantwortung übernehmen“, sagt sie und unterstreicht damit, wie wichtig das Engagement jedes Einzelnen ist. Es geht nicht nur um schöne Worte, sondern um Taten!

Scheiner ergänzt, dass Organisationen wie der Bund Naturschutz unabhängig bleiben müssen, um langfristig die Interessen von Umwelt und Natur zu vertreten. Auch wenn der Wille zur Veränderung vorhanden ist, müssen Stimmen gehört werden, die für eine nachhaltige Entwicklung eintreten. Hier wird deutlich, dass die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sowohl lokal als auch global sind. Jeder Schritt zählt, und egal ob jung oder alt – alle sind gefragt!

Gemeinsam für die Natur

Die neue Führungsriege hat sich viel vorgenommen. Pfister und Scheiner wissen, dass die gesellschaftlichen Konflikte nicht einfach zu lösen sind, aber sie sind fest entschlossen, den Dialog zu suchen. Es ist eine Zeit des Wandels, und es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Zusammenarbeit zwischen den Generationen entwickeln wird. Ein weiterer Aspekt, der nicht vergessen werden sollte, ist die Einbindung der jüngeren Generationen. „Wir müssen die Jugend mit ins Boot holen“, betont Pfister. Schließlich sind es die jungen Menschen, die in Zukunft die Auswirkungen unserer heutigen Entscheidungen tragen müssen.

Für alle, die sich für Umweltschutz interessieren oder einfach mehr über die Aktivitäten des Bund Naturschutz erfahren möchten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden. Ob bei Workshops, Veranstaltungen oder durch direkte Mitarbeit – jeder kann seinen Beitrag leisten. Die Einladung steht, und die Natur wartet nur darauf, geschützt und gepflegt zu werden. Packen wir es an!