Heute ist der 24.06.2026, und hier in Main-Spessart gibt es einen Grund zum Feiern! Bei einem festlichen Abendessen im Restaurant „Zum letzten Hieb“ im Hotel Imhof in Gemünden überreichte Landrat Christoph Vogel das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für herausragende Verdienste im Ehrenamt. Was für eine Ehre! Dieses Zeichen gebührt Menschen, die sich über Jahre hinweg unermüdlich für ihre Gemeinschaft einsetzen.

Geehrt wurden gleich drei beeindruckende Persönlichkeiten: Hildegard Gerlach und Susanne Muthig aus Fellen sowie Nikolaus Roos aus Marktheidenfeld. Ein schöner Abend, bei dem auch Bürgermeisterin Zita Baur und Bürgermeister Thomas Stamm nicht fehlen durften. Sie gratulierten den Geehrten herzlich und würdigten damit ihr bemerkenswertes Engagement.

Hildegard Gerlach: Die Stimme der Gemeinden

Hildegard Gerlach ist seit 1978 in der Kirchenmusik aktiv und hat sich mit ihrer Leidenschaft und Hingabe einen Namen gemacht. 1983 übernahm sie die Leitung der Singgruppe Fellen, die sie über 35 Jahre lang prägte. Ihre Gruppe wurde zur festen Größe im regionalen Kirchen- und Kulturleben. Auftritte in Regensburg und Südtirol sowie im Würzburger Kiliansdom sind nur einige Highlights ihrer beeindruckenden Laufbahn. Ihre Fähigkeiten hören jedoch nicht bei der Musik auf – von 2000 bis 2013 war sie auch im Vorstand der Lebenshilfe Main-Spessart für Menschen mit Behinderung aktiv. Das ist wirklich ein bemerkenswerter Lebensweg!

Susanne Muthig: Die Organisatorin im Hintergrund

Susanne Muthig hat sich seit über 20 Jahren in der katholischen Kirchenstiftung in Fellen und im örtlichen Kindergarten engagiert. Ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten sind vielfältig, aber eine ihrer Hauptrollen ist die gesamte finanzielle Verwaltung. Sie kümmert sich um Personalkostenabrechnungen, Arbeitsverträge und Haushaltsplanung – Aufgaben, die oft im Schatten stehen, aber für das Funktionieren der Institutionen unerlässlich sind. Auch im Familiengottesdienstteam bringt sie ihre Kreativität ein und gestaltet die Gottesdienste lebendig mit. Es ist schön zu sehen, wie viel Herz und Verstand sie in ihre Arbeit steckt!

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Nikolaus Roos: Ein Leben für die Gemeinschaft

Seit 1968 engagiert sich Nikolaus Roos für Kirche und Gesellschaft. Angefangen hat alles als Gruppenleiter der KJG in Marktheidenfeld, und es folgten viele verantwortungsvolle Positionen. Er war Pfarrleiter und Mitglied des ersten Pfarrgemeinderats. In der Krankenhauskapelle leitet er den Wort-Gottes-Dienst und ist seit 2022 im gesamten pastoralen Raum aktiv. Sein Einfluss reicht sogar bis auf Diözesanebene, wo er als KJG-Diözesanleiter und Mitglied im Diözesanrat tätig war. Eine tragende Säule ist er zudem seit 2016 bei der Tafel Marktheidenfeld. Da sieht man, wie viel ein einzelner Mensch bewirken kann!

Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung für die drei Geehrten, sondern auch ein Zeichen für die Bedeutung des Ehrenamts in unserer Gesellschaft. Es ist oft das unsichtbare Netz, das unsere Gemeinschaften zusammenhält. Wer wäre nicht begeistert von solch einem Engagement, das über Jahrzehnte hinweg Bestand hat? Wenn man bedenkt, wie viele Menschen durch die Arbeit dieser drei inspiriert wurden, wird einem klar, welch großen Beitrag sie geleistet haben.

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