In Deutschland tut sich einiges im Bereich Digitalradio. Radioszene berichtet, dass Media Broadcast den Ausbau des DAB+ Sendernetzes weiter vorantreibt. Am 29. Juni 2026 wurde der neue Standort in Rottweil in Baden-Württemberg erfolgreich in Betrieb genommen. Dies ist der erste Schritt von insgesamt neun weiteren Standorten, die in diesem Jahr in sieben Bundesländern hinzukommen werden. Damit soll der Empfang von beliebten Programmen wie Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova verbessert werden.

Doch das ist nur der Anfang: Bis Ende 2026 soll das Sendernetz auf insgesamt 192 Standorte anwachsen. Damit wird etwa 92% der Bevölkerung in Deutschland die Möglichkeit geboten, die neuen Programme mit einer Zimmerantenne zu empfangen – das sind rund 78,4 Millionen Menschen! Vor allem für den mobilen Empfang sind die Aussichten durchweg positiv: Die Flächenabdeckung wird Ende des Jahres bei fast 98% liegen, und auf den Autobahnen wird die Abdeckung sogar zu über 99% erreichbar sein.

Neue Standorte in Bayern und darüber hinaus

Interessanterweise stehen auch in Bayern einige neue Standorte auf der Liste. In Gemünden am Main und Einödriegel werden im Laufe des Jahres neue Sender in Betrieb genommen. DABplus ergänzt, dass die Standortauswahl auf Anregung des Deutschlandradios erfolgte, um den Empfang für die Hörer flächendeckend zu verbessern. Weitere geplante Standorte sind in Heidenheim, Puttgarden, Suhl und vielen mehr vertreten.

Die nationale DAB+ Senderlandschaft umfasst unter anderem auch private Programme sowie Sender wie Absolut relax, Energy Digital und Klassik Radio. Die Flut an Programminhalten bedeutet für die Hörer mehr Auswahl und Qualität. Ab dem 30. Juni 2026 stellt Deutschlandradio in einigen Regionen zudem die UKW-Ausstrahlung von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur ein, was eine deutliche Wende in der Medienlandschaft darstellt.

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Zukunft des digitalen Radios

Für viele ist DAB+ die Zukunft des Radios. Area DVD betont, dass der DAB+ Standard nicht nur die analoge Frequenzknappheit beendet, sondern auch Kooperationen zwischen Sendern und Geräteherstellern fördert. In Neuwagen ist DAB+ mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. Zusätzlich bietet das digitale Radio ein Warnsystem für Krisen- und Notlagen, was in heutigen Zeiten von unschätzbarem Wert ist.

Abschließend lässt sich sagen, dass Deutschland in Sachen Digitalradio einen großen Schritt nach vorn macht und das mitten im Umbruch vom Analog- zum Digitalbetrieb. Die zahlreichen neuen Senderstandorte zeigen, dass es einen klaren Fokus auf digitale Radiowiedergabe gibt, was die Radiolandschaft bereichern wird. Wer noch unsicher ist, ob DAB+ bei ihm gut ankommt, kann bequem einen Empfangscheck unter www.dabplus.de/empfang durchführen.

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