Badewarnung am Bodensee: Vorsicht vor Blaualgen im Kleinen See!
Heute ist der 14.07.2026, und in Lindau am Bodensee gibt es tatsächlich Grund zur Vorsicht, wenn es um ein erfrischendes Bad im Kleinen See geht. Vor einer Woche schlug das Gesundheitsamt Alarm und warnte vor dem Baden in diesem Gewässer. Mit den aktuellen Laborergebnissen wurde nun bestätigt, dass die grün-braunen Schleimklumpen, die sich an der Wasseroberfläche sammeln, von benthischen Cyanobakterien stammen. Genauer gesagt handelt es sich um die Gattung Oscillatoriales, besser bekannt als Blaualgen.
Die zuständigen Behörden raten weiterhin dringend davon ab, im Kleinen See zu baden und auch Hunde vom Wasser fernzuhalten. Die Toxine dieser Cyanobakterien können beim Menschen Hautreizungen und Durchfall auslösen – und für unsere vierbeinigen Freunde sind sie sogar stark gesundheitsgefährdend. Wer hätte gedacht, dass ein harmloser Tag am Wasser so schnell in ein gesundheitliches Risiko umschlagen kann?
Aktuelle Situation und Empfehlungen
Die Situation wird fortlaufend beobachtet. Sollte der Algenteppich weiter zunehmen, sind weitere Maßnahmen nicht ausgeschlossen. Angesichts der Hitze, die uns in den kommenden Wochen bevorsteht, könnte das Algenwachstum begünstigt werden. Daher sollten Badegäste besonders vorsichtig sein, wenn sie auf schleimige Klumpen oder auffällige Beläge im Wasser stoßen. Ein kurzer Blick auf die Wasseroberfläche kann im Zweifel schon helfen, unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Aber keine Sorge – für alle, die nicht auf ein erfrischendes Bad verzichten möchten, gibt es gute Nachrichten! An anderen offiziellen Badestellen am bayerischen Bodenseeufer kann bedenkenlos geplanscht werden. Dazu zählen das Park Camping Zech, die Therme Lindau, das Lindenhofbad, das Strandbad Aquamarin in Wasserburg und das Strandbad Nonnenhorn. Diese Badestellen werden regelmäßig überprüft, und die Ergebnisse sind auf der Internetseite des Landratsamts einsehbar. So kann man sicherstellen, dass das Wasser dort tatsächlich zum Schwimmen einlädt.
Die Gemeinde Eriskirch hat am 10. Juli ebenfalls erhöhte Blaualgen-Werte gemeldet und rät ebenfalls vom Baden ab. Auch hier wird die Situation laufend beobachtet, also Augen auf, wenn ihr einen Sprung ins kühle Nass wagen wollt!
Das Thema Blaualgen ist nicht nur lokal von Bedeutung, sondern betrifft viele Gewässer in Deutschland. Besonders im Sommer, wenn die Temperaturen steigen, kann es an Seen und anderen Gewässern schnell zu einem Anstieg von Cyanobakterien kommen. Daher ist es immer ratsam, sich vorher zu informieren und gegebenenfalls auf alternative Badestellen auszuweichen.
Wir hoffen, dass sich die Lage bald entspannt und viele von uns wieder unbeschwert die Sommertage am Bodensee genießen können. Bis dahin – bleibt wachsam und genießt die schönen Tage am Wasser, wo immer es sicher ist!
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