Ein ganz normaler Dienstagabend in Lichtenfels – das dachten sich auch die Bewohner eines Einfamilienhauses im Kapellenberg, als sie sich in ihre Träume verabschiedeten. Doch um 22.35 Uhr wurde die nächtliche Ruhe jäh gestört. Ein unbekannter Täter brach in ihr Zuhause ein, indem er die hölzerne Eingangstür aufhebelte. Ein lautes Geräusch, das wie ein unangenehmes Aufwachen aus einem schönen Traum war. Das Ehepaar, tief im Schlaf, wurde durch den Lärm geweckt.

Der Bewohner registrierte den Lichtschein einer Taschenlampe, der durch die Dunkelheit schimmerte. In dem Moment, als er die Augen öffnete, sah er den Einbrecher – ein flüchtiger Schatten, der im Nu verschwunden war. Der Täter, der eine weiße Jacke trug, ergriff die Flucht in Richtung Schloßstraße und ließ eine Geldbörse sowie ein Paket mit Sportschuhen als seine „Beute“ zurück. Der Sachschaden? Ungefähr 500 Euro. Ein blöder Verlust, der das Gefühl von Sicherheit in den eigenen vier Wänden stark erschüttert.

Fahndung bleibt erfolglos

Die Kriminalpolizei Coburg wurde sofort informiert und startete umgehend Fahndungsmaßnahmen. Doch trotz aller Bemühungen blieben diese leider erfolglos. Es ist schon erschreckend, wie schnell und unerkannt solche Taten geschehen können. Die Ermittler bitten nun die Bevölkerung um Mithilfe. Jeder Hinweis kann entscheidend sein! Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Informationen über den Vorfall haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (09561) 6450 zu melden. Wer weiß, vielleicht kann ein kleines Puzzlestück das Bild vervollständigen.

Solche Einbrüche sind nicht nur ein finanzieller Verlust, sie rauben den Menschen auch ein Stückchen ihrer Sicherheit und Geborgenheit. In einer Zeit, in der wir uns in unseren eigenen Wänden schützen und wohlfühlen wollen, ist es umso wichtiger, wachsam zu sein. Vielleicht ist es an der Zeit, die Nachbarschaftsinitiative zu stärken oder sich einfach mal wieder persönlich auszutauschen – ein bisschen mehr Achtsamkeit kann nicht schaden! Denn wie sagt man so schön: „Lieber einmal zu viel gefragt als einmal zu wenig!“

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