Heute ist der 26.05.2026 und in Landshut blüht die Natur – zumindest für diejenigen, die nicht unter Heuschnupfen leiden. Die Pollenflüge sind in vollem Gange, und besonders Roggen und Gräser halten die Allergiker auf Trab. Mit einem klaren Himmel über der Stadt, schwachem Wind und einer Luftfeuchtigkeit, die sich im moderaten Bereich bewegt, sind die Bedingungen geradezu perfekt für die Ausbreitung dieser lästigen Allergene.
Allergiker müssen sich heute auf eine hohe Belastung durch Gräserpollen einstellen. Während die Pollen anderer Pflanzen wie Erle, Birke oder Hasel heute keine oder nur geringe Probleme verursachen, ist es bei den Gräsern ein ganz anderes Kaliber. Hier ist höchste Vorsicht geboten, denn die Hauptverursacher von Heuschnupfen in Mitteleuropa zeigen sich in voller Pracht. Ein Niesanfall hier und tränende Augen da – das kann einem den Spaziergang durch den Park ganz schön vermiesen.
Pollenbelastung im Detail
Die Pollenbelastung zeigt sich in Landshut wie ein bunter Strauß: Erle, Birke, Beifuß und Hasel – allesamt ohne jegliche Belastung. Aber die Gräser, die sind die wahren Übeltäter. Die Roggenpollen, die übrigens von Mai bis Juni aktiv sind, gehören zu den stärksten Allergenen, während die Gräserpollen besonders im Juni auf Hochtouren laufen. Wenn man sich die Wetterdaten anschaut, wird klar, warum: Die durchschnittliche Temperatur liegt bei 29 °C, die Höchstwerte erreichen sogar 31 °C. Da kann man den fliegenden Pollen förmlich beim Tanzen zusehen.
Die Menge an Pollen in der Luft wird durch trockenes, warmes und windiges Wetter begünstigt. Ist es mal regnerisch, kann das die Belastung vorübergehend senken. Aber wenn die Sonne wieder rauskommt, steigt sie oft schnell wieder an. Morgens ist die Pollenkonzentration in Städten wie Landshut meist noch erträglich, doch im Laufe des Tages nimmt sie zu. Am Abend hingegen können Allergiker aufatmen. Sport oder Spaziergänge in den Morgen- und Abendstunden sind für sie heute eine gute Wahl.
Die Symptome sind für die Betroffenen alles andere als angenehm. Niesen, die tränenden Augen, der ständige Reiz im Hals – das sind keine guten Voraussetzungen, um den Tag zu genießen. Und während man an den warmen Tagen vielleicht einfach mal draußen sitzen möchte, muss man sich vor den Pollen in Acht nehmen. Eine Herausforderung, die viele mit einem Augenzwinkern nehmen, denn was bleibt einem anderes übrig? Ein bisschen Humor hilft schließlich, die Nase hochzuhalten.
In der Region Allgäu/Oberbayern und im Bay. Wald ist die Situation ähnlich. Auch hier sind die Gräser im Vormarsch, und Roggenpollen machen den Allergikern das Leben schwer. Wer also einen Ausflug plant, sollte sich gut vorbereiten. Allergiemittel griffbereit, Sonnenbrille auf der Nase, und vielleicht doch lieber eine kleine Pause im Schatten einlegen.
Für alle, die mit Allergien kämpfen, ist es also ein Tag voller Herausforderungen. Aber wie man so schön sagt: Nach dem Regen kommt die Sonne. Und vielleicht kann man die nächsten Tage ja einfach mal die gute Luft und die blühende Natur genießen – wenn die Pollen nicht gerade wieder im Anmarsch sind.
