Es gibt Momente im Leben, die bleiben einfach hängen. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die große Freude bringen. So geschehen im Juni 2026, als Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse der Grundschule Egling und der 3. Klasse der Grundschule Windach ihre Gewinne aus einem Malwettbewerb einlösten. Das Ganze fand in der Kletterei Kaufering statt – ein Ort, der sich perfekt für Abenteuer und gemeinsames Erleben eignete. Und was gibt es Schöneres, als das eigene Können an der Kletterwand unter Beweis zu stellen? Ein bisschen Nervenkitzel, ein bisschen Teamgeist – genau das, was die Kids brauchten!

Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Regens-Wagner-Schule in Holzhausen nahmen die jungen Kletterer an diesen einzigartigen Kletterterminen teil. Die Klettertage waren nicht nur ein Spaß, sondern auch eine wichtige Gelegenheit, um Inklusion hautnah zu erleben. Der Fokus lag auf Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung – und das klappte hervorragend! Ein echtes Miteinander, das die Berührungsängste abbaute und neue Freundschaften entstehen ließ. Das Programm wurde vom Inklusionsbeirat des Landkreises Landsberg am Lech in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft und der Koordinationsstelle Inklusion ins Leben gerufen. Ziel war es, Kinder und Jugendliche für die Themen Vielfalt, Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe zu sensibilisieren.

Klettern für alle

Im Juli 2026 ging es dann weiter: Die 9. Klasse des Ignaz-Kögler-Gymnasiums verbrachte einen aufregenden Klettertag mit einer Klasse der Regens-Wagner-Schule. Wer hätte gedacht, dass Klettern nicht nur eine sportliche Herausforderung ist, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, um miteinander zu wachsen? Gemeinsam konnten die Schüler nicht nur ihre Grenzen testen, sondern auch die Freude am gemeinsamen Erfolg erleben. Und das, meine Damen und Herren, ist das Herzstück der Inklusion! Das Gefühl, zusammen etwas zu schaffen, das verbindet.

Doch die Begeisterung für das Klettern und die Inklusion geht weit über die Grenzen von Landsberg am Lech hinaus. Im Mai 2025 fand in Karlsruhe der bundesweite Paraclimbing Wettkampf statt, der von Dr. Mentrop, dem Oberbürgermeister von Karlsruhe, eröffnet wurde. Mit 120 Athleten aus ganz Deutschland war die Veranstaltung ein voller Erfolg! Es war einfach beeindruckend, wie die Teilnehmer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellten. Besonders Julian Schwarz Diaz-Manresa, der in der Klasse der Beinamputierten die volle Punktzahl erzielte und den ersten Platz belegte, sorgte für Gänsehaut. Sebastian Horn, der ebenfalls hervorragende Leistungen zeigte und seit 2025 dem Perspektivkader der Deutschen Paraclimbingmannschaft angehört, rundete das Event mit seinem zweiten Platz ab.

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Die Atmosphäre war geprägt von Engagement, Ehrgeiz und einer Menge Freude – man konnte den spontanen Beifall förmlich spüren! Über 80 aktive Helfer aus der Sektion Karlsruhe sorgten dafür, dass alles reibungslos ablief. Ein tolles Beispiel dafür, wie Inklusion in den Sport integriert werden kann. Es ist wahrlich bemerkenswert, wie der Klettersport Menschen zusammenbringt und Barrieren abbaut.

Das Wichtigste bleibt jedoch die Botschaft, die hinter all diesen Veranstaltungen steht: Jeder Mensch hat das Recht auf Teilhabe und die Möglichkeit, seine Talente zu entfalten. Die Klettertage in Kaufering und der Paraclimbing Wettkampf in Karlsruhe sind nur zwei Beispiele dafür, wie Sport Brücken bauen kann. Wer mehr über Inklusion erfahren möchte, findet auf der Website www.inklusion-landkreis-landsberg.de weitere Informationen. Es bleibt spannend, welche neuen Projekte und Veranstaltungen noch folgen werden – denn eines ist sicher: Gemeinsam hoch hinaus, das ist das Ziel!

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