Ehrenvolle Auszeichnung für Landsberger: Bihler kämpft für Ukraine!
In Landsberg am Lech gab es einen besonderen Grund zur Freude: Thomas Bihler wurde mit einer hohen staatlichen Auszeichnung des ukrainischen Zivilschutzes geehrt. Dies berichtet die Augsburger Allgemeine. Die Auszeichnung, die aus einem Ehrenabzeichen und einer Ehrenurkunde besteht, würdigt Bihlers langjähriges Engagement für die Unterstützung ukrainischer Feuerwehren seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022.
Der ehemalige Vorsitzende des Flughafenvereins München e. V. sowie der frühere stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Bihler, ist nicht nur Stadtrat in Landsberg, sondern auch Referent für Feuerwehr, Zivilschutz und Bundeswehr. Seit 2022 organisiert er Hilfslieferungen, die Feuerwehr- und Rettungsausrüstung, Schutzkleidung, Stromerzeuger und diverses technisches Gerät umfassen. Diese Unterstützung ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit der ukrainischen Feuerwehren und trägt wesentlich zum Schutz sowohl der Einsatzkräfte als auch der Zivilbevölkerung bei.
Aktive Hilfe im Kriegsgebiet
Was Bihler besonders auszeichnet, ist sein persönlicher Einsatz im Kriegsgebiet. Obwohl die Auszeichnung aufgrund des anhaltenden Krieges nicht persönlich überreicht werden konnte, wurde sie nach Deutschland übersandt und ist auf den 4. Mai, den Gedenktag des Heiligen Florian, datiert. Dieser Tag steht symbolisch für die Verbundenheit zwischen den ukrainischen Einsatzkräften und internationalen Unterstützern, die in dieser schweren Zeit zusammenstehen.
Bihler nimmt die Ehrung stellvertretend für all jene Helfer entgegen, die unermüdlich Hilfsgüter sammeln und organisieren. Bei der Bekanntgabe der Auszeichnung richtete er seinen Dank an die Unterstützer in Deutschland, die sich mit großem Engagement für die Ukraine einsetzen.
Unterstützung durch das Deutsche Rote Kreuz
Doch nicht nur Bihler leistet einen wichtigen Beitrag. Das Deutsche Rote Kreuz ist seit der Eskalation des Konflikts aktiv in der Ukraine und hat 16 Mitarbeitende vor Ort, die eng mit dem Ukrainischen Roten Kreuz zusammenarbeiten. Die Maßnahmen richten sich insbesondere an besonders vulnerable Menschen und umfassen alles von Unterkünften bis hin zu Gesundheitsdiensten.
DRK-Teams unterstützen die Versorgung von über 700.000 Menschen in ländlichen Gebieten durch mobile Gesundheitsstationen und kümmern sich um die psychosoziale Unterstützung für bis zu 30.000 Menschen jährlich. In den letzten Jahren wurden zudem zahlreiche Hilfsprojekte ins Leben gerufen, die mit einem Gesamtvolumen von über 16 Millionen Euro gefördert werden. Der Konflikt hat viele Menschen in der Ukraine in Notlagen gebracht, und das DRK fördert die Stärkung von Katastrophenschutz- und Vorsorgestrukturen.
Diese Initiativen zeigen, wie wichtig Hilfe und Solidarität in Krisenzeiten sind. Die Notwendigkeit von gut organisierten Hilfsaktionen bleibt auf der Tagesordnung, und Verantwortliche wie Bihler und Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz setzen sich mit großem Engagement dafür ein, dass Hilfe da ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.
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