In Kulmbach, wo die Tradition auf Innovation trifft, gibt es einen Mann, der mit Leidenschaft und Engagement für die regionale Wirtschaft kämpft: Peter Pauli. Seit 2018 ist er Sprecher der Geschäftsführung der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft (BayBG), und seine Wurzeln als gebürtiger Oberfranke geben ihm eine besondere Verbindung zu den Unternehmen der Region. Schon im zarten Alter von 12 Jahren träumte er davon, ein Wirtschaftsstudium zu absolvieren. Dieser Traum hat ihn bis heute geprägt und motiviert.
Die BayBG ist eine Institution, die sich der Unterstützung von Unternehmen in Bayern verschrieben hat. Mit über 300 Millionen Euro, die in hunderte Firmen investiert wurden, reicht das Portfolio von Startups bis hin zu etablierten Mittelständlern. Die Gesellschaft ist die größte Beteiligungsgesellschaft der Länder in Deutschland und kann bis zu zehn Millionen Euro in ein Unternehmen investieren, wenn die Anlageprofis überzeugt sind. Diese finanzielle Unterstützung ist besonders wichtig, denn rund 70 Prozent der Firmen im Portfolio haben durch die Pandemie erhebliche Probleme, vor allem in der Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Autozulieferindustrie.
Die Rolle der BayBG in Krisenzeiten
In der aktuellen wirtschaftlichen Landschaft hat sich die Rolle der BayBG von einem Förderer während des Booms zu einem Retter in der Not gewandelt. Pauli betont, dass zweistellige Renditen nicht zum Pflichtprogramm der BayBG gehören. Stattdessen liegt der Fokus auf der Unterstützung zukunftsfähiger Geschäftsmodelle, insbesondere in der Automobilzulieferindustrie. Während der Covid-Krise hat die BayBG ihr Beratungsangebot ausgeweitet, um Unternehmen bei der Suche nach Unterstützung und Finanzmitteln zur Seite zu stehen. Pauli sieht es als richtig an, dass der Staat durch abgesicherte Kredite hilft, um Unternehmen während dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen.
Seine Erfahrungen mit Home-Office während des Lockdowns haben Pauli auch persönlich geprägt. Er zeigt Interesse an dieser modernen Arbeitsweise und erkennt die Chancen, die sich daraus ergeben. Trotz der Herausforderungen bleibt er optimistisch, dass gute Ideen und Startups auch nach der Krise bestehen bleiben werden. Die Investitionen der BayBG sind nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch ein Zeichen des Vertrauens in die Innovationskraft der regionalen Wirtschaft.
Ein Blick in die Zukunft
Für Peter Pauli ist es entscheidend, in zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu investieren. Besonders vorsichtig äußert er sich zu Investitionen in Zulieferer für Verbrennungsmotoren, was die strategische Ausrichtung der BayBG unterstreicht. Die Gesellschaft hat Eigenkapitalbeiträge geleistet, wenn Banken dies im Zusammenhang mit Hilfskrediten verlangten, um den betroffenen Unternehmen unter die Arme zu greifen.
Die Herausforderungen sind groß, und die wirtschaftliche Erholung wird Zeit brauchen. Doch mit einem starken Partner wie der BayBG an der Seite der Unternehmen in Bayern, gibt es berechtigte Hoffnung auf eine positive Entwicklung. Peter Pauli, mit seiner tiefen Verwurzelung in Oberfranken und seinem unermüdlichen Einsatz, zeigt, dass der Mittelstand in Bayern nicht allein gelassen wird. Für ihn ist klar: „Die Zukunft gehört den Mutigen und den Innovativen.“
Für weiterführende Informationen zu Peter Pauli und der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft besuchen Sie bitte die Frankenpost oder den Wirtschaftskurier.