Kulmbach tritt in die Pedale: Rekordzahlen beim Stadtradeln 2026!
Heute ist der 11.07.2026 und in Kulmbach ist die Stimmung einfach grandios. Über 890 Radfahrerinnen und Radfahrer haben sich zusammengetan und in einem beeindruckenden Gemeinschaftsprojekt rund 99.000 Kilometer auf die Pedale getreten. Das ist nicht nur eine Zahl, die für sich spricht, sondern ein Zeichen für die Rekordbeteiligung bei der diesjährigen Aktion „Stadtradeln“. Ganze 84 Teams sind am Start – die höchste Anzahl seit Beginn dieser Initiative! Das läuft nun bis zum 18. Juli 2025, und jeder geradelte Kilometer zählt. Für den Klimaschutz, für Bewegung, und um unsere Region lebenswerter zu machen.
Was für ein Anblick! Unternehmen, Vereine, Verbände, Schulen und Kommunen, alle sind dabei. Die aktuellen Führungen bei den Vereinen wie RSC Leuchau oder ASV Triathlon zeigen, wie viel Herzblut in dieser Sache steckt. Auch Unternehmen wie das Klinikum Pedalos und Glen Dimplex Deutschland sind mit von der Partie. Und die Kommunen? Ja, auch die sind voller Elan dabei! Da gibt’s die Leuchertz-Radler aus Markt Marktleugast und die Kengstern aus der Gemeinde Ködnitz, um nur einige zu nennen.
Schulen unter den Radlern
Besonders erfreulich ist die Beteiligung der Schulen. Die Burghaiger Schule hat sich als beste Grundschule hervorgetan, gefolgt von der oberen Schule und der Max-Hundt-Grundschule. Bei den weiterführenden Schulen führt das CVG, dicht gefolgt von der Realschule und der Hans-Edelmann-Schule. Das Engagement der Jugendlichen ist wirklich bemerkenswert und zeigt, wie wichtig das Thema Radfahren in den Köpfen der Jüngeren angekommen ist.
Ein Highlight in diesem Jahr sind die Stadtradeln-Stars Dominik Hildner, Vize-Weltmeister im Klappradfahren, und Felix Eidelloth, der sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt hat: 6000 Kilometer in nur 21 Tagen. Wow, das ist mal eine Ansage! Die Aktion zielt darauf ab, mehr Wege mit dem Rad zurückzulegen und das Auto einfach mal stehen zu lassen. Außerdem dürfen Radtouren im Urlaub auch erfasst werden – ein zusätzlicher Anreiz, das Rad aus dem Keller zu holen!
Nachhaltigkeit und Klimaschutz
Radfahren ist nicht nur ein schöner Zeitvertreib, sondern hat auch eine immense Bedeutung für unseren Klimaschutz. In Deutschland sind über 22 % der Treibhausgas-Emissionen auf den Verkehr zurückzuführen. Rad- und Fußverkehr sind hier die klimaschonendsten Fortbewegungsmittel. Wusstet ihr, dass man durch das tägliche Radfahren von nur 5 km zur Arbeit etwa 365 kg CO2 pro Jahr einsparen kann? Ein Grund mehr, die eigenen vier Wände auf zwei Räder zu verlassen!
Außerdem ist der Platzbedarf für Fahrräder viel geringer als der von Autos. Auf einem Autoparkplatz finden etwa acht Fahrräder Platz. Das bedeutet weniger Bodenversiegelung und damit eine bessere Umwelt. Und wenn man bedenkt, dass mehr als 40 % aller Autofahrten kürzer als 5 km sind, ist das Rad einfach das ideale Verkehrsmittel für diese kurzen Strecken. Der Straßenverkehr ist schließlich auch einer der Hauptverursacher von Luftschadstoffen – ein Grund mehr, die Lärmbelastung in unseren Städten zu senken.
Wer jetzt Lust hat mitzumachen, kann sich bis zum 18. Juli registrieren! Die Kilometer lassen sich ganz einfach im Stadtradeln-Portal des Landkreises Kulmbach eintragen, und zwar entweder per App oder manuell. Ab dem 19. Juli beginnt die Nachtragezeit. Und für alle, die nach dem Radeln hungrig sind: Grünwehrbeck verkauft jeden Dienstag sein Radl-Brot in Presseck, Stadtsteinach und Kulmbach. Mmmh, da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen!
Die Stadt Kulmbach und der Landkreis machen also ordentlich Dampf, um das Radfahren zu fördern und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten! Und für uns Radler bleibt nur zu sagen: Auf die Sättigung der Kilometer, auf die frische Luft und auf eine lebenswerte Region!
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