Heute ist der 1. Juni 2026 und in Kulmbach gibt es Neuigkeiten, die das Herz berühren. Matthias Hahn, ein engagierter Mann aus der Stadt, plant seine neunte Hilfsfahrt in die Ukraine. Ja, richtig gehört! Nach bereits acht durchgeführten Hilfstransporten hat er sich erneut aufgemacht, um den Menschen in der Ukraine unter die Arme zu greifen. Die nächste Reise ist für Juni 2026 angesetzt, und das Ziel ist es, einen gut bestückten Hilfskonvoi mit dringend benötigten Gütern zu organisieren. Ein ehrgeiziges und bewundernswertes Vorhaben, das ganz sicher viele Unterstützer braucht.

Matthias ist nicht einfach nur ein Helfer; er ist ein SPD-Stadtrat, der mit einer Delegation in die Ukraine gereist ist, um Hilfsgüter zu übergeben. Diese Reise wurde ausgelöst durch die erschreckenden Berichte seiner Bekannten, die von Stromausfällen aufgrund russischer Raketenangriffe berichteten. Bei der letzten Aktion waren es 16 Notstromaggregate, die in die Kriegsgebiete gebracht wurden. Unterstützung kam dabei von Michael Otte von der Firma Steuerungstechnik Richter und der Ukrainehilfe des Landkreises Kulmbach. Gemeinsam schafften sie es, die Hilfsgüter nicht nur sicher zu transportieren, sondern sie auch an die Menschen zu bringen, die sie am dringendsten benötigten.

Ein Blick in die Krisenregion

Die Reise führte über Görlitz nach Polen und dann zur ukrainischen Grenze bei Lwiw. Dort erlebte die Gruppe ihren ersten Luftalarm – ein Moment, der unvergesslich bleibt und die Realität des Krieges mehr als deutlich macht. Nach 600 Kilometern Fahrt erreichten sie Kiew. Matthias berichtete von zerstörten Dörfern und Städten, in denen Menschen in Kellern und U-Bahn-Schächten Schutz suchen müssen. Es ist schockierend, und doch zeigt es, wie wichtig die humanitäre Hilfe in solchen Zeiten ist. Die Hilfsgüter, darunter Notstromaggregate, Desinfektionsmittel, Einwegspritzen und Lebensmittel, wurden an Hilfsorganisationen übergeben. In einem Altenheim, einem Kindergarten, einem Krankenhaus und einem Jugendzentrum wurden sie verteilt – ein kleiner Lichtblick in einer dunklen Zeit.

Doch nicht nur das; weitere Aggregatlieferungen gingen an ein Lazarett in Bachmut und an eine Schule. Matthias, der keine Angst, aber Respekt vor der Reise hatte, ist bereit, erneut in die Ukraine zu fahren, wenn es nötig und möglich ist. Am Montag, gegen 15 Uhr, kehrten sie nach Kulmbach zurück. Die Geschichten, die sie mitbrachten, sind sowohl herzzerreißend als auch inspirierend.

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Gemeinsam für einen guten Zweck

Jetzt appelliert Matthias an die Kulmbacher: „Helft mir, die Menschen in der Ukraine zu unterstützen!“ Sein Engagement ist ansteckend und zeigt, dass wir alle einen Beitrag leisten können, um zu helfen. In Kulmbach gibt es viele Möglichkeiten, sich zu engagieren, sei es durch Spenden oder durch ehrenamtliche Hilfe. Jeder kann einen Unterschied machen, und es ist wichtig, dass wir nicht wegsehen, sondern solidarisch handeln.

Es bleibt zu hoffen, dass die nächste Hilfsfahrt ein voller Erfolg wird und dass noch viele Menschen mit Matthias auf diese Reise gehen – für die Ukraine und für die Menschen, die dort dringend unsere Hilfe brauchen. Die Welt ist klein, und manchmal braucht es nur einen mutigen Schritt, um etwas zu bewegen.

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