Held der Nächstenliebe: Jörg Müller und die Malteser in Kulmbach!
In Kulmbach leuchtet das Licht des Ehrenamts in Form von Jörg Müller, einem echten Vertrauten der Malteser. Aufgewachsen in der Dienststelle an der Augustiner-Straße, hat er die Tradition des freiwilligen Engagements fest im Herzen. Sein Vater, Reinhold Müller, war 1980 Gründungsmitglied der Malteser, und auch sein Onkel Heinz Mayer hat Geschichte geschrieben als erster Stadtbeauftragter der Malteser in Kulmbach. Müller selbst kam im Gründungsjahr der Kulmbacher Malteser zur Welt und engagiert sich seit 1996 aktiv in der Erwachsenenhelferschaft. Seine Mission: Menschen zu helfen, insbesondere bei Hochwasserhilfen und durch den Wünschewagen.
Die Malteser bieten, wie auf ihrer Webseite malteser.de, eine Vielzahl an Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement. Dabei geht es nicht nur darum, Gutes zu tun, sondern auch den eigenen Horizont zu erweitern. Von Sanitätsdienst und Bevölkerungsschutz über Hospizarbeit bis zur Begleitung älterer Menschen – das Angebot ist bunt und abwechslungsreich. Die Malteser zählen derzeit über 58.000 Ehrenamtliche aus verschiedensten Altersgruppen, die sich an mehr als 500 Standorten in Deutschland engagieren.
Die Bedeutung des Ehrenamts
Doch wie steht es um das Ehrenamt insgesamt in Deutschland? Eine Studie des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK zeigt, dass sich etwa 1,76 Millionen Menschen ab 18 Jahren im Zivil- und Katastrophenschutz engagieren. Dies entspricht einer Engagementquote von rund drei Prozent der deutschen Wohnbevölkerung, die seit 1999 konstant bleibt. Die Studie weist jedoch auch darauf hin, dass viele Hilfsorganisationen mit steigenden Anforderungen und mangelnder Mitgliederzahl kämpfen.
Besonders die Herausforderungen des Klimawandels, der zu extremen Wetterereignissen führt, verstärken den Bedarf an ehrenamtlichen Einsatzkräften. Trotz dieser Herausforderungen haben nur 11 Prozent der operativ tätigen Organisationen bezahlte Angestellte – die meisten sind auf Ehrenamtliche angewiesen. Um das Ehrenamt zu stärken, sind mehrere Verbesserungsvorschläge auf den Tisch gekommen: Dazu gehört die bessere Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf, umfassendere Informationen über Engagementmöglichkeiten sowie steuerliche Erleichterungen für Ehrenamtliche.
Die Zukunft des Ehrenamts
Die Kampagne „Egal was du kannst, du kannst helfen“ des BBK zielt darauf ab, unterrepräsentierte Gruppen zu gewinnen, um die Einsatzorganisationen diverser aufzustellen. Auch die Anerkennung von DIY-Projekten soll gefördert werden – so wird 2025 ein Sonderpreis für inklusive Konzepte im Rahmen des Förderpreises „Helfende Hand“ vergeben.
Das Engagement im Ehrenamt steht also nicht nur hoch im Kurs — es ist auch unverzichtbar für das Gemeinwohl. In Kulmbach ist Jörg Müller, dessen Wurzeln tief im ehrenamtlichen Engagement verankert sind, ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man mit viel Herz und Hingabe einen Beitrag für die Gesellschaft leisten kann.
Wer ebenfalls ein gutes Händchen für das Ehrenamt entwickeln möchte, kann sich auf der Webseite der Malteser malteser.de informieren und den ersten Schritt in eine engagierte Zukunft machen.
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