Bagger rollen in Kulmbach: Umgehung und neue Wege für mehr Verkehrssicherheit
Heute ist der 29. Juni 2026, und in Kulmbach tut sich Einiges. Die Vorarbeiten für die Umgehung Mainroth-Rothwind-Fassoldshof sind offiziell gestartet. Ja, richtig gehört – die ersten Bagger rollen und das Bauamt Bayreuth hat alle Hände voll zu tun mit den Baugrunderkundungen. Die Vorfreude ist groß, auch wenn es gleichzeitig heißt: Autofahrer müssen mit Einschränkungen rechnen. Ein bisschen Geduld ist jetzt gefragt, denn die Vorarbeiten sollen bis Ende Juli 2026 andauern. Die geschätzten Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf stolze 50 Millionen Euro. Man kann sagen, da wird ordentlich investiert!
Natürlich gab es in der Vergangenheit einige Skeptiker, die sich fragten, ob das Ganze tatsächlich realisiert werden kann – insbesondere aufgrund der hohen Kosten. Doch die politischen Entscheidungsträger haben mehrfach bekräftigt, dass das Vorhaben fortgeführt wird. Das lässt aufhorchen, denn es zeigt, dass man hier in der Region nicht nur redet, sondern auch handelt.
Verkehrssicherheit im Fokus
Ein weiterer Baustein in der Verkehrsinfrastruktur wird ebenfalls angepackt: Der Neubau eines Geh- und Radwegs zwischen Burghaig und Kulmbach. Das Ziel ist klar – die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer soll verbessert werden. Und das ganz im Sinne des Bayerischen Radgesetzes (BayRadG). Hier wird auch an die Umwelt gedacht; durch die Förderung des Alltagsradverkehrs soll der motorisierte Individualverkehr verringert werden. So tragen die Maßnahmen zur CO2-Reduzierung bei. Das ist doch mal eine win-win-Situation!
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird es eine sichere, kreuzungsfreie Querung der Bundesstraße im Bereich Burghaig geben. Fußgänger und Radfahrer können dann ohne Sorgen die Straße überqueren. Zudem wird eine Querungshilfe zwischen den Bushaltestellen an der Weinbrücke auf der B 289 errichtet. Das klingt alles nach einer echten Verbesserung, die den Alltag für viele erleichtern wird.
Wie geht’s während der Bauarbeiten weiter?
Während der Bauarbeiten wird die Verkehrsführung natürlich angepasst. Wer von Kulmbach in Richtung Mainleus fährt, wird vor der Ausfahrt „Burghaig“ einspurig auf die Gegenfahrbahn geleitet. Und auch in die andere Richtung bleibt es einspurig bis zur Ausfahrt „Kasendorf-Thurnau“. Hier ist die Linksabbiegemöglichkeit nach „Burghaig Weinbrücke“ gesperrt. Für die Umleitung gibt’s die Theodor-Heuss-Allee und Burghaig. Aber keine Panik, die Erreichbarkeit des Hotels und der Gaststätte „Weinbrücke“ bleibt garantiert. Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.
Außerdem kann der überörtliche „Main-Radweg“ entlang der Bundesstraße uneingeschränkt genutzt werden, was für die Radler unter uns eine gute Nachricht ist. Die Bauarbeiten werden von der Firma Anton Höllein GmbH aus Bamberg durchgeführt, die sicher auch ihr Bestes geben wird, um alles zügig und reibungslos über die Bühne zu bringen. Verkehrsteilnehmer sind gebeten, die ausgeschilderten Umleitungen zu beachten und während der Bauzeit mehr Aufmerksamkeit im Baustellenbereich walten zu lassen – besser auf Nummer sicher gehen!
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