Am vergangenen Sonntag erlebten die Kinder der Grundschule Wilhelmsthal auf der Lucky-Stable-Ranch in Mostrach einen ganz besonderen Pony-Erlebnistag. Strahlende Gesichter und aufgeregte Stimmen erfüllten die Luft, während die kleinen Tierliebhaber viel über den respektvollen Umgang mit Pferden lernten. Mandy Wittmann, die charmante Pferdeexpertin, erklärte den neugierigen Kids das Sichtfeld von Pony Chester. Wusstet ihr, dass Chester zwar Bewegungen gut erkennt, aber nicht immer weiß, was sich da bewegt? Ob Mensch oder Katze, das bleibt ihm oft verborgen! Und da gibt’s auch diesen kleinen toten Winkel, in dem er nichts sieht. Ein guter Tipp: Immer schön Abstand halten und sich ankündigen, bevor man sich von hinten nähert.

Die Veranstaltung war nicht nur eine schöne Abwechslung, sondern auch eine wertvolle Lektion. Pferde werden zunehmend in der Pädagogik eingesetzt und das aus gutem Grund. Studien zeigen, dass der Kontakt zu diesen sanften Riesen die motorischen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten der Kinder enorm unterstützt. Durch den Umgang mit Pferden lernen die Kids nicht nur Kameradschaft und Verantwortungsbewusstsein, sondern auch emotionale Stabilität und Selbstvertrauen. In einer Zeit, in der die Digitalisierung immer mehr Raum einnimmt, ist es umso wichtiger, den Kleinen den Wert der Natur näherzubringen.

Ein Tag voller Abenteuer

Während des Pony-Erlebnistages durften die Kinder nicht nur zuschauen, sondern aktiv teilnehmen. Putzen, Streicheln, Versorgen – die kleinen Tierfreunde waren ganz in ihrem Element. Und das Beste: Sie konnten sogar kreativ werden und die Ponys bemalen! Das fröhliche Lachen der Kinder hallte über die Wiesen, als sie spielerisch über die Bedürfnisse der Tiere lernten. Wichtige Ponyregeln wurden vermittelt – wie etwa das nicht Schreien und Rennen – was für die Sicherheit aller Beteiligten entscheidend ist.

Doch das war noch längst nicht alles! Neben dem direkten Kontakt zu den Ponys bot der Erlebnistag auch spannende Erlebnispädagogik-Spiele. Mit Lernringen und Bällen wurde das Gruppengefühl gestärkt und das Sozialverhalten der Kinder gefördert. Und das alles unter der Aufsicht von mindestens zwei Betreuungskräften, denn Sicherheit geht vor. Die empfohlene Gruppengröße von bis zu 10 Kindern stellte sicher, dass jeder genug Aufmerksamkeit bekam und niemand unterging.

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Ein Blick in die Zukunft

Die Initiative „Ponys für alle“ ist ein weiterer Schritt, um Kindern den Zugang zu Tieren zu erleichtern. Die Projekte umfassen nicht nur Ponys, sondern auch Katzen und Hühner. Die Kinder lernen so auf vielfältige Weise, wie man Verantwortung für andere Lebewesen übernimmt. Auch Bildungsangebote in Form von Umwelterziehung und Haustierprojekten bereichern den Alltag der Kinder und bieten spannende Erfahrungen jenseits des Klassenzimmers.

Das Ganze kann sogar auf Wunsch in die Schulen oder Kindergärten gebracht werden. Für 150 Euro können etwa 6 Kinder an einem 60-minütigen Ponybesuch teilnehmen, plus Fahrtkosten. Klingt nach einer großartigen Möglichkeit, um das Lernen noch spannender zu gestalten! Und bei Bedarf stehen auch Sonderveranstaltungen wie Sommerfeste oder Weihnachtsaktionen auf dem Plan.

In einer Welt, die sich ständig wandelt, bleibt der Kontakt zu Tieren eine unverzichtbare Quelle der Freude und des Lernens. Kinder, die die Möglichkeit haben, mit Tieren zu interagieren, entwickeln eine tiefere Verbindung zur Natur und zu sich selbst. Und das ist doch etwas, das wir alle brauchen, oder?