Fälschung oder Fanliebe? Die dunkle Seite der WM-Vorfreude
Heute ist der 5.06.2026 und während die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Luft schwebt, gibt es leider auch einen Schatten, der über den bunten Fanartikeln schwebt. Immer wieder entdecken wir, dass gefälschte Trikots in der Szene unterwegs sind. Die Nachfrage nach diesen Fanartikeln steigt zwar, aber das zieht auch die dunklen Geschäfte an. Julia Hentsch, die flinke Leiterin der Rechts- und Verbraucherpolitik im Markenverband, schlägt Alarm. Sie spricht von einem signifikanten Anstieg der Fälschungen, und das lässt die Herzen der echten Fans höher schlagen – naja, nicht wirklich. Eher ärgert es sie, würde ich sagen.
Eine YouGov-Umfrage hat ergeben, dass 19 Prozent der Befragten in Deutschland schon einmal ein gefälschtes Fußballtrikot gekauft haben. Das ist schon eine beachtliche Zahl! Besonders junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren scheinen anfällig zu sein, denn hier liegt der Anteil bei 31 Prozent. Man könnte fast meinen, die gefälschten Trikots sind die neuen Trendsetter. Vielleicht ist es der Preis – wer kann schon den Geldbeutel für ein Original-Trikot aufreißen? Aber, und das ist wichtig zu bedenken, der Schaden durch den Verkauf dieser Fälschungen ist alles andere als klein. Das Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) hat schockierende 850 Millionen Euro jährlich für gefälschte Sportartikel in der EU berechnet. Das macht etwa 11 Prozent des gesamten Branchenumsatzes aus. Und ja, Deutschland ist eines der besonders betroffenen Länder.
Ein Blick hinter die Kulissen
Die Welt des Fußballs ist mehr als nur ein Spiel. Sie ist ein riesiges Geschäft, und wo es Geld zu holen gibt, sind die Fälscher nicht weit. Die genauen Zahlen zu den Schäden sind schwer zu ermitteln, da der Markt der Fälschungen im Verborgenen agiert. Aber wenn man darüber nachdenkt, was da alles im Umlauf ist, von den Trikots bis hin zu den Schals – es ist ein echtes Durcheinander! Die echte Leidenschaft der Fans wird hier gnadenlos ausgenutzt. Man fragt sich: Ist es das wert, ein gefälschtes Trikot zu tragen? Die Antwort könnte für viele schmerzhafter sein, als das Trikot selbst.
In Zeiten von großen Sportereignissen blühen solche Geschäfte auf. Das ist wie ein ungeschriebenes Gesetz im Sportmarketing. Die Vorfreude steigt, und die echten Artikel sind schnell ausverkauft. Das weckt das Interesse an den günstigeren, aber illegalen Alternativen. Und während man sich für sein Team begeistert, weiß man, dass man möglicherweise eine Fälschung trägt, die nicht nur das Team, sondern auch einen selbst in ein schlechtes Licht rückt.
Was kann man tun?
Wichtiger wäre es, vielleicht mehr über die Hintergründe zu erfahren und sich auf die Suche nach echten Fanartikeln zu begeben. Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, sich zu informieren und auf legale Produkte zurückzugreifen. Klar, der Preisunterschied ist oft ein schmerzhaftes Thema, aber so kann man wenigstens sicher sein, dass man sein Team richtig unterstützt. Und ganz ehrlich, das Gefühl, ein echtes Trikot zu tragen, ist einfach unbezahlbar – da kommt kein Fake mit! Bleibt nur zu hoffen, dass die Fälscher bald das Handwerk gelegt wird, bevor die WM richtig losgeht.
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