In Kitzingen, wo die Luft nach frisch gebackenem Brot und fröhlichem Lachen riecht, durften Schüler der D.-Paul-Eber-Mittelschule (DPE) ein ganz besonderes Erlebnis genießen. Unter der Leitung des international bekannten Choreografen Alan Brooks arbeiteten sie an einem Tanzprojekt, das unter dem Motto „Gebt mir Gold, nicht Silber“ stand. Was für eine Aufforderung! Die Schüler tauchten ein in die Welt des Tanzes, und die Ergebnisse waren mehr als nur beeindruckend – sie berührten Herzen.

Mit einem Klacks an Energie und einer Prise Mut wagten die Jugendlichen das Unbekannte. Für viele war es ein erster Schritt, um Berührungsängste abzubauen. Brooks, der seit über 20 Jahren in der Tanzpädagogik aktiv ist, hatte nicht nur Tanzschritte im Gepäck. Er brachte den Schülern bei, wie sie durch Bewegung Gefühle und Geschichten ausdrücken können. So wurde der Tanz zur universellen Sprache, die Grenzen überschreitet und Menschen verbindet.

Ein emotionaler Höhepunkt

Die Abschlussaufführung war schließlich der emotionale Höhepunkt des Projekts. Eltern, Lehrkräfte und Mitschüler waren sichtlich bewegt, als die Jugendlichen ihre Choreografie mit Leidenschaft präsentierten. Applaus erfüllte den Raum, und die Emotionen waren greifbar. Eine Schülerin beschrieb die Zusammenarbeit als „anstrengend, aber schön“ – ein perfekter Ausdruck dessen, was die Woche für sie bedeutete.

Die Lehrerin Martina Dexler lobte die Disziplin und Begeisterung, die die Schüler an den Tag legten. „Die Atmosphäre war einfach besonders“, schwärmte sie. Kein Wunder, denn Brooks schaffte es, die Schüler nicht nur zu fordern, sondern sie auch zu ermutigen, über sich hinauszuwachsen. Viele von ihnen gewannen Selbstvertrauen, was sich in jedem Schritt und jeder Bewegung widerspiegelte. Eine kleine, aber feine Gemeinschaft entstand, die über Tanz hinausgehen dürfte.

VeloCore Medium

Ein engagierter Tanzpädagoge

Alan Brooks, der mit zahlreichen Musikern und Tanzpädagogen zusammengearbeitet hat, weiß, wie wichtig es ist, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich jeder wohlfühlt. „Für die Teilnahme an einem Projekt sind keine Tanzerfahrungen erforderlich, aber Energie, Konzentration und Mut sind unerlässlich“, erklärt er. Und genau das haben die Schüler der DPE bewiesen. Sie öffneten sich für neue Ausdrucksformen und entdeckten eine Art der Kommunikation, die über Worte hinausgeht.

Mit Projekten in Deutschland, Frankreich, England, Schottland und Wales hat Brooks eine beeindruckende Karriere hingelegt. Seine Herangehensweise, Wissen und Körperlichkeit des zeitgenössischen Tanzes spielerisch zu vermitteln, ist einzigartig und schafft Raum für individuelle Meinungsbildung. Es ist faszinierend zu sehen, wie Tanz als Medium fungiert, um sprachliche und soziale Unterschiede zu überwinden.

Die D.-Paul-Eber-Mittelschule als Startchancenschule bot diesen Schülern eine außergewöhnliche kulturelle Erfahrung. Sicherlich wird die Wirkung dieses Projekts noch lange nachhallen – nicht nur auf der Bühne, sondern in den Herzen aller Beteiligten. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald ein weiteres Projekt, bei dem das Motto „Gebt mir Gold, nicht Silber“ wieder zum Leben erweckt wird.

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