Heute ist der 17.06.2026 und in Sommerach tut sich was! Eine neue Sitzgruppe in der malerischen Weinbergsflur wurde eingeweiht, und das hat nicht nur mit Holz und Schrauben zu tun, sondern auch mit der Freundschaft und Treue zu einem kleinen, aber feinen Weinfest. Dies alles wäre nicht möglich gewesen ohne Andreas Schreiber, der seit 40 Jahren regelmäßig nach Sommerach kommt. Ein Besuch im Rathaus, wo Schreiber seinen Wunsch äußerte, „seinen Fußabdruck zu hinterlassen“, war der Startschuss für diese großartige Idee. Die Sitzgruppe, die nun dort steht, ist nicht nur hochwertig, sondern bietet mit Lehne und ausreichend Platz eine perfekte Gelegenheit, um die Aussicht zu genießen.

Die Bürgermeisterin Elisabeth Drescher war bei der Einweihung ganz gerührt und bedankte sich herzlich im Namen der Gemeinde. Es ist schon bemerkenswert, wie die neue Sitzgruppe das Bild der Weinbergsflur bereichert. Diese Art von Engagement ist etwas, das man nicht alle Tage sieht. Eine zusätzliche Bank unter einem Nussbaum, etwa 40 Meter vor dem Kreuzschlepper, wurde ebenfalls aufgestellt – eine kleine Ruheoase für die älteren Mitbürger, die dort verweilen können.

Eine lange Verbundenheit

Schreiber, dessen Verbindung zu Sommerach durch einen Sportverein in Nordrhein-Westfalen begann, erzählt von den Anfängen. Ein Trikot mit der Aufschrift „DJK Sommerach“ hatte das Interesse seiner Gruppe geweckt und führte zu einem Besuch von 30 Personen zum Weinfest. Über die Jahre hat er bei verschiedenen Familien übernachtet und sich aktiv am Weinfest beteiligt. Dieses Jahr wird er als besonderer Ehrengast zum 40. Mal beim Weinfest eingeladen. Die Sitzgruppe wird nun als sichtbares Zeichen seiner Treue zu Sommerach stehen.

Doch Sommerach hat noch mehr zu bieten als nur gemütliche Sitzgelegenheiten. Die Pfarrkirche St. Eucharius, die dem heiligen Eucherius geweiht ist, erhebt sich steil in den Himmel. Eine Seltenheit in Franken! Die spätgotische Kirche hat ihre heutige Form seit 1560 und der Chor wurde 1756/1757 erweitert. Die Kirche ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein spiritueller Ort für viele Einheimische.

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Ein Blickfang im Dorf

Und dann gibt es da noch den Georgs Brunnen, der das Herz von Sommerach bildet. Mit seinen vier Röhren und der Statue des Drachentöters St. Georg zieht er die Blicke auf sich. Die Statue, die 1701 geschaffen wurde, wurde 1813 durch eine Kopie ersetzt. Der Brunnen selbst wurde 1625 erstmals erwähnt und hat sich über die Jahrhunderte als zentraler Punkt des Dorflebens etabliert.

Natürlich dürfen die Weine aus der Region nicht unerwähnt bleiben! In der InfoVinothek Sommerach im historischen Schul- und Gemeindehaus gibt es Weine von 20 Familienbetrieben und dem Winzerkeller Sommerach zu verkosten und zu kaufen. Das Team dort gibt gerne Auskunft über lokale Veranstaltungen, Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie. Wer mehr über die Region erfahren möchte, kann an einer der zehn angebotenen Gästeführungen teilnehmen. Einfach mal anfragen!

Die Öffnungszeiten sind ganz entspannt: Von April bis November kann man Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr vorbeischauen. Im Winter sind die Öffnungszeiten eingeschränkt – aber Details dazu findet man auf der Website der InfoVinothek. Sommerach, mit seiner Mischung aus Tradition und Gastfreundschaft, bleibt ein Ort, der die Herzen seiner Besucher erobert.

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