Heute ist der 6.06.2026 und während die letzten Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg zu Ende gehen, spürt man die Vorfreude, aber auch eine gewisse Anspannung in der Luft. Der ADAC hat bereits vor einem hohen Verkehrsaufkommen gewarnt. Man kann sich das Chaos, das an den Autobahnen tobt, bildlich vorstellen: Menschen, die in ihren Autos sitzen, auf dem Weg zurück von einem erholsamen Kurzurlaub, die Kinder quengeln auf der Rückbank, und der Geruch von Pommes frittieren zieht durch die Lüftung. Ist das nicht ein klassisches Bild? Doch wir sind hier im Allgäu, wo die Natur mit ihren majestätischen Bergen und saftigen Wiesen lockt, aber am Wochenende auch der Verkehr.

Besonders rund um Fronleichnam, das in diesem Jahr auf den 8. Juni fällt, ist mit einer „sehr hohen Staugefahr“ zu rechnen. Die A7, die von Norden bis zur deutsch-österreichischen Grenze bei Füssen verläuft, ist besonders betroffen. Ab 2026 müssen Autofahrer bei Stau auf der A7 bleiben – Ausweichen über Nebenstrecken ist tabu! Das soll die Gemeinden Nesselwang, Pfronten und die Stadt Füssen entlasten. Man fragt sich, ob diese Regelung wirklich so effektiv sein wird.

Verkehrsprognose und aktuelle Lage

Die Autobahn GmbH rechnet mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen, besonders auf der A96 zwischen Memmingen-Nord und Memmingen-Ost. Hier wird es am Samstag, dem 6. Juni, besonders voll werden. Die Reisewelle, die sich bereits ankündigt, betrifft nicht nur die Autobahnen in Bayern, sondern zieht sich auch über die Fernreisestrecken in Österreich, Italien und der Schweiz. Man kann sich den Brenner oder den Fernpass wie ein Schlangennest aus Autos vorstellen, in dem jeder einfach nur ans Ziel kommen will.

Aktuell ist die Lage auf den Straßen wie folgt: Auf der A7 am Grenztunnel Füssen gibt es freie Fahrt, was schon mal erfreulich ist. Aber auf anderen Strecken sieht es anders aus. Zwischen Kreuz Memmingen und der Anschlussstelle Berkheim ist der Verkehr dicht, und zwischen Altenstadt an der Iller und Dreieck Hittistetten stockt es auf 13 Kilometern – da kann man schon mal mit mindestens 26 Minuten Zeitverlust rechnen. Die A96 hingegen zeigt sich auf der Höhe der Dinge und bietet freie Fahrt.

VeloCore Medium

Aber nicht nur hier in Bayern ist es voll. Auch auf der B12 zwischen Lindau und Kempten sowie auf der B19 zwischen Kempten und Oberstdorf müssen die Autofahrer mit dichtem Verkehr und einigen Minuten Zeitverlust rechnen. Es ist wie ein großes, lebhaftes Puzzle, in dem jeder Platz zählt und das Geduld erfordert.

Heimkehr von den Pfingstferien

Der Sonntag wird dann hauptsächlich von den Heimkehrenden aus den Kurzurlauben geprägt sein. Die A7, die A96 und die Ballungsraumautobahnen zeigen sich als die Hauptakteure im Stau-Theater. Oh, wie gerne wäre man jetzt auf der Straße, die von der Natur umgeben ist, anstatt im Stau festzusitzen. Ein kleines Abenteuer – das ist es, was die meisten Reisenden suchen, aber der Verkehr macht es nicht gerade einfach.

Das Besondere ist, dass die Staugefahr an den Wochenenden steigt, denn in mehreren europäischen Ländern beginnen im Juni die Sommerferien. Der Verkehr wird also nicht weniger werden. Man könnte fast sagen, dass die Straßen sich in einen Verkehrsteppich verwandeln, der von den Reisenden gewebt wird, die alle gleichzeitig ihren Heimathafen ansteuern.