Heute ist der 27. Februar 2026 und in Kempten (Allgäu) steht eine umfassende Sanierung der B19 bevor. Ab dem 2. März bis Ende Juli 2026 wird ein Abschnitt der Bundesstraße zwischen Kempten und Oberstdorf grundlegend erneuert. Diese Maßnahme betrifft täglich etwa 20.000 Fahrzeuge, die während der Bauarbeiten mit einseitigen Sperrungen und Umleitungen rechnen müssen. Während die Fahrt in Richtung Süden größtenteils auf der B19 möglich bleibt, wird der Verkehr in Richtung Norden über Fischen und Schöllang umgeleitet. Um die Arbeiten effizient durchführen zu können, sind zudem zehn Nächte mit vollständigen Sperrungen eingeplant. Diese Sanierung ist der letzte Abschnitt einer seit 2022 laufenden Maßnahme, in die bereits 15 Millionen Euro investiert wurden. Für das Jahr 2026 sind weitere 4,5 Millionen Euro vorgesehen, um die Verkehrsinfrastruktur vor Beginn der bayerischen Sommerferien zu verbessern (Quelle).

Die spezifischen Arbeiten ab dem 2. März umfassen eine Fahrbahnerneuerung auf der B19 zwischen Fischen-Weiler und Sigishofen. Hierbei wird es zu einer halbseitigen Sperrung der Bundesstraße kommen. Der Verkehr in Richtung Oberstdorf bleibt zwar auf der B19, jedoch wird die Fahrtrichtung Sonthofen bis Juli 2026 durchgehend gesperrt sein. Für die Umleitung des Verkehrs in Richtung Norden sind die Kreisstraßen OA5, OA26 und OA4 vorgesehen, die zur B19 Anschlussstelle Sonthofen Süd führen. Zudem wird es vom 2. März bis 8. Mai 2026 eine Vollsperrung an der Einmündung B19 / Tiefenberg geben, wobei Fahrten nach oder von Tiefenberg nur über die Kreisstraße OA5 möglich sind (Quelle).

Umfang der Baumaßnahmen

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wird die Bundesstraße auf eine Breite von 8,50 Metern verbreitert. Auch die Entwässerungseinrichtungen werden saniert und erneuert, um zukünftige Verkehrsbelastungen besser abzuführen. Ein weiterer Punkt auf der Liste ist der Austausch der alten Ampelanlage an der Einmündung nach Tiefenberg sowie die grundhafte Erneuerung des gesamten Asphaltoberbaus. Die geschätzten Baukosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf etwa 4,5 Millionen Euro, wobei die Bauzeit voraussichtlich fünf Monate in Anspruch nehmen wird und ein Abschluss der Arbeiten für Ende Juli 2026 angestrebt wird (Quelle).

Schlussbetrachtung

Die Sanierung der B19 stellt nicht nur eine notwendige Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur dar, sondern sie ist auch ein Ausdruck des kontinuierlichen Engagements für die Sicherheit und den Komfort der Verkehrsteilnehmer. Mit dem Ziel, die Bauarbeiten vor den bayerischen Sommerferien abzuschließen, wird die Region Allgäu von effizienter und zeitgemäßer Verkehrsführung profitieren. Die Herausforderungen, die mit solchen umfangreichen Maßnahmen einhergehen, sind unbestreitbar, doch sie sind ein wesentlicher Schritt in Richtung einer modernen Infrastruktur, die den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird.