Polizeikontrollen auf der B12: Sicherheit oder Stau?
Heute ist der 13.06.2026 und in Kempten (Allgäu) gibt es Neuigkeiten, die sich wie ein Lauffeuer verbreiten. Am Freitagabend fand eine großangelegte Polizeikontrolle auf der B12 zwischen Kempten und Kaufbeuren statt. Die Verkehrspolizeiinspektion Kempten, unterstützt von Beamten aus Füssen, Marktoberdorf und der Pfrontener Grenzpolizei, hatte alle Hände voll zu tun. Der Verkehr wurde bei Kraftisried über den Parkplatz Vogelwirth umgeleitet, was für die Autofahrer sicher nicht ganz angenehm war.
Die Kontrolle war kein Spaziergang. Zahlreiche Autos und Lastwagen wurden genauer unter die Lupe genommen. Dabei stießen die Beamten auf einige Verstöße, die die Alarmglocken läuten ließen. Unter anderem wurden Verstöße gegen die Vorschriften zur Ladungssicherung und Überladungen festgestellt. Drei Fahrer mussten ihren Weg abrupt beenden, weil sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Ein Motorradfahrer konnte ebenfalls nicht weiterfahren, da er eine unzulässige Veränderung an seiner Abgasanlage vorgenommen hatte – die Betriebserlaubnis war erloschen. Das ist schon ein bisschen schräg, oder?
Sicherheitskontrollen und ihre Konsequenzen
Diese Kontrollen sind nicht nur in Kempten ein Thema. Am Dienstag, dem 21. Oktober 2025, gab es ähnliche Maßnahmen auf der B12 zwischen Buchloe und Germaringen. Die Polizeiinspektion Buchloe hatte das Ziel, die Einhaltung der Sicherheits- und Verkehrsvorschriften im gewerblichen Güterverkehr zu überprüfen. Dabei wurde ein Gefahrguttransport mit rund 1.000 Litern Wasserstoffperoxid gestoppt. Man kann sich vorstellen, dass das nicht ohne Folgen bleibt. Ein Bußgeldverfahren wurde gegen den Fahrer und das Transportunternehmen eingeleitet, weil auch ein leerer und nicht ordnungsgemäß plombierter Feuerlöscher festgestellt wurde.
Und auch hier gab es einen weiteren Gefahrguttransport, bei dem ein mazedonischer Aushilfsfahrer ohne eingelegte Fahrerkarte unterwegs war. Diese Karte ist wichtig, um Lenk- und Ruhezeiten im gewerblichen Güterkraftverkehr aufzuzeichnen. Auch hier folgte ein Bußgeldverfahren. Da fragt man sich schon: Wer denkt, dass man mit solchen Mängeln einfach so durchkommt?
Verkehrsbehinderungen und Geschwindigkeitsübertretungen
Ein weiterer Punkt, der die Verkehrsteilnehmer auf der B12 beschäftigt hat, sind die Baustellen. Eine kurzzeitig eingerichtete Baustelle mit Ampelschaltung zwischen Germaringen und Kaufbeuren führte zu Verkehrsbehinderungen. Und dann gab es da noch diese Autofahrerin, die verbotswidrig auf der Fahrbahn wendete. Glücklicherweise wurde niemand gefährdet, aber sie muss dennoch mit einem Bußgeldverfahren und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Das ist schon ein bisschen ungeschickt, oder?
Und als wäre das nicht genug, wurde auch ein Lkw mit deutscher Zulassung gestoppt, dessen rumänischer Fahrer mit 90 km/h unterwegs war – das sind 30 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Hier wird ebenfalls ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg erwartet. Man fragt sich, wo die Vernunft geblieben ist.
Die B12, die sich über 141 Kilometer durch das Allgäu windet, ist bekannt als eine der wichtigsten Bundesstraßen in der Region. Mit einem Verkehr von 12.000 bis 20.000 Autos an Werktagen ist sie immer in Bewegung. Geplant ist der Ausbau als „Allgäuschnellweg“ zwischen Kempten und Buchloe, der vierspurig mit baulicher Trennung und zusätzlichen Aus- und Abfahrten daherkommen soll. Das könnte für die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss ein echter Gewinn sein!
Die Kontrollen auf der B12 zeigen, wie wichtig es ist, die Sicherheit im Straßenverkehr im Blick zu haben. Auch wenn die Maßnahmen manchmal unangenehm sind, tragen sie dazu bei, dass die Straßen für alle sicherer werden. Ein bisschen mehr Achtsamkeit könnte sicherlich nicht schaden.
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