Am 16. Mai 2026 war es soweit: Knapp 150 Traunreuter machten sich auf den Weg zu einer spannenden Reise nach Kelheim. Die Veranstaltung mit dem Titel „Eine Stadt geht auf Reisen“ lockte viele Bürger, die sich bei gutem Ausflugswetter auf die Reise begaben. Um 7 Uhr morgens starteten drei Busse des Reiseunternehmens Marx. Es war ein fröhliches Treiben, und viele Teilnehmer kannten sich von früheren Fahrten. Andere wiederum lernten sich während der Fahrt kennen, was der Stimmung sicherlich gut tat.

Drei Damen aus Traunwalchen, die bereits an vorherigen Ausflügen teilgenommen hatten, waren voll des Lobes über die Organisation und das Programm. Und das zu Recht! Das erste Ziel war die beeindruckende Befreiungshalle auf dem Michelsberg, ein imposantes Denkmal, das an die Siege über Napoleon erinnert. König Ludwig I. gab den Bau in Auftrag, und es dauerte ganze 21 Jahre, bis die Halle 1863 eröffnet wurde. Während einer einstündigen Führung erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in die bayerische Geschichte. Besonders die Zahl 18, die in der Architektur präsent ist, sorgte für Staunen.

Kelheim entdecken

Nach der Führung hatten die Reisenden Zeit, Kelheim auf eigene Faust zu erkunden. Viele suchten sich ein gemütliches Plätzchen in einem der zahlreichen Cafés oder Biergärten. Die Stadt hat eine reiche Historie, die von Kelten, Römern, Germanen und den Wittelsbachern geprägt ist. So viel Geschichte an einem Ort – das muss man einfach aufsaugen!

Ein kleiner Wermutstropfen: Eine geplante Bootsfahrt durch den Donaudurchbruch bis zum Kloster Weltenburg musste aufgrund des niedrigen Wasserstands kurzfristig umgeplant werden. Stattdessen gab es eine entspannte Rundfahrt vorbei an der beeindruckenden Befreiungshalle und den markanten Felsformationen, die die Donau säumen. Die Teilnehmer genossen die ruhige Bootsfahrt und die atemberaubende Aussicht auf das Wasser und die umliegenden Landschaften. Ehrlich gesagt, wer braucht schon plätscherndes Wasser, wenn die Aussicht so umwerfend ist?

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Ein Besuch im Kloster Weltenburg

Nach der Bootsfahrt stand das Kloster Weltenburg auf dem Programm. Bekannt für die barocke Asamkirche und die malerische Lage an der Donau, war es der perfekte Ort für eine kleine Stärkung. Viele Reisende gönnten sich ein kühles Bier, einen aromatischen Kaffee oder eine süße Leckerei, während sie die Atmosphäre in der Klosterschänke genossen. Das war einfach der krönende Abschluss eines tollen Tages!

Am späten Nachmittag trat die Gruppe schließlich die Heimreise nach Traunreut an. Bürgermeister Hans-Peter Dangschat empfing die Teilnehmer persönlich und betonte, wie wichtig solche gemeinsamen Fahrten für den Gemeinschaftssinn der Stadt sind. Das Miteinander und die neuen Bekanntschaften, die während dieser Reise entstanden sind, stärken den Zusammenhalt und bringen die Menschen näher zusammen. So kann man sagen: Ein unvergesslicher Tag für alle Beteiligten!