Kelheim im Schachfieber: Talente auf dem Weg zur Deutschen Amateurmeisterschaft
Heute ist der 5.06.2026, und in Kelheim wird Schach gespielt! Die Aufregung ist spürbar, denn die Neun Spieler des SK Kelheim haben sich beim letzten Qualifikationsturnier zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) in Magdeburg tapfer geschlagen. Insgesamt gingen 715 Teilnehmer an den Start, um sich die begehrten Plätze für das große Finale im Sommer in Dresden zu sichern. Das Besondere an der DSAM? Hier sind ambitionierte Vereinsspieler am Zug, während die Profis draußen bleiben müssen. Die Einteilung erfolgt nicht nach Altersgruppen, sondern in sieben Spielstärkegruppen – so wird der Wettkampf richtig spannend!
Lukas Riera Galmes hat die Bühne in der größten Gruppe, Gruppe G, wie ein wahrer Schachheld betreten. Mit fünf Punkten aus fünf Partien sicherte er sich den Turniersieg in einem Feld von 129 Teilnehmern. In der Schlussrunde sah es zunächst nicht gut aus: Materialverlust brachte ihn ins Hintertreffen, doch Riera Galmes bewies eine bemerkenswerte Nervenstärke und setzte seinen Gegner trotz Figurennachteil schachmatt. Ein echter Krimi! Innerhalb weniger Monate konnte er seine Wertungszahl um sage und schreibe 350 Punkte steigern – das ist schon eine Hausnummer!
Weitere Höhenflüge im Kelheimer Team
Aber nicht nur Riera Galmes glänzte. Max Deml erzielte in Gruppe F 4,5 Punkte und wurde Dritter, wenn auch nur aufgrund der niedrigeren Zweitwertung (Buchholz) – ein bisschen Pech, aber trotzdem stark! Maxim Weinberger blieb in Gruppe E ungeschlagen und sammelte 4,0 Punkte, was ihm den neunten Platz unter 111 Mitspielern einbrachte. Auch die anderen Kelheimer Spieler gaben ihr Bestes: Robin Lindner und Konstantin Neumeier schnitten mit 3,5 und 3,0 Punkten ab, während Laura Sophie Bauer, Roland Neumeier und Sofiia Strielnikova jeweils 2,0 Punkte erzielten. Lucia Riera Galmes hatte es in Gruppe G etwas schwerer und kam auf 1,5 Punkte.
Währenddessen war Johannes Dombert in Arendsee/Altmark mit seiner Teilnahme an der Talentsichtung des deutschen Schachbunds beschäftigt. Der junge Schachspieler absolvierte ein fünftägiges Trainingsprogramm unter der Leitung von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler und glänzte beim abschließenden Turnier mit 4,5 Punkten aus fünf Runden. Was für ein Erfolg! Er setzte sich gegen 57 Talente aus ganz Deutschland durch und gewann den Wettbewerb. Ein Grund zum Feiern!
Ein Blick in die Zukunft der DSAM
Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft wirft bereits ihre Schatten voraus. Vom 1. bis 3. Mai 2026 wird die Meisterschaft in Magdeburg unter der Schirmherrschaft von Dr. Tamara Zieschang, der Ministerin für Inneres und Sport von Sachsen-Anhalt, stattfinden. Über 700 Spieler – im Alter von 6 bis 90 Jahren – werden erwartet. Die DSAM hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Highlight im Schachkalender entwickelt, und die Vorfreude ist groß. In diesem Jahr wird es sogar ein Anfängerinnenturnier geben, um Frauen den unkomplizierten Einstieg ins Turnierschach zu erleichtern.
Für die, die nicht live vor Ort sein können, gibt es eine spannende Neuigkeit: 11 Bretter der DSAM in Travemünde werden live übertragen! So kann jeder von zu Hause aus mitfiebern und die spannenden Züge verfolgen. Das ist doch mal ein Fortschritt, oder?
Klar, die Organisation ist eine Herausforderung – Anmeldestopps für die Qualifikationsturniere in Magdeburg, Hannover und Travemünde wurden bereits verhängt. Wer zu spät kommt, muss auf die Nachrückerliste. Und Volunteers werden gesucht, um den Anti-Cheating-Bereich bei der DSAM-Vorrunde in Ingolstadt zu unterstützen. So viel Engagement für den Schachsport ist einfach beeindruckend!
In Kelheim sind die Schachspieler auf einem guten Weg. Mit Talenten wie Lukas Riera Galmes und Johannes Dombert hat die Stadt viel Grund zur Freude. Die nächsten Monate versprechen viele spannende Partien und vielleicht sogar den einen oder anderen Titel. Schach ist eben nicht nur ein Spiel, es ist eine Leidenschaft, die viele Herzen höher schlagen lässt.
Eine starke Website muss nicht nur gut aussehen und schnell sein, sondern auch von Suchmaschinen optimal verstanden werden. Genau das haben wir mit der VeloCore-Umsetzung durch Daniel Wom erreicht: technisch sauber, semantisch stark und für Google & Co. hervorragend aufbereitet.


