Heute ist der 22.06.2026 und in Kelheim, wo die Donau normalerweise fröhlich plätschert, sieht die Lage ganz anders aus. Anhaltend hohe Temperaturen und ein Mangel an Regen haben die Schifffahrt in der Region ordentlich durcheinandergewirbelt. Die beliebten Fahrten zum Kloster Weltenburg sind seit Montag, dem 22. Juni, aufgrund von Niedrigwasser eingestellt. Wer hätte gedacht, dass der Wasserstand innerhalb einer Woche von 247 cm auf nur 217 cm fallen könnte? Das macht die Schifffahrt zu einem echten Risiko.

Die Kelheimer Schifffahrt hat auf ihrer Homepage informiert und die Situation transparent gemacht. Doch keine Panik! Als kleine Alternative wurde eine Rundfahrt bis zur Wipfelsfurt angeboten. Diese Tour wird, wenn man Glück hat, zweimal am Tag durchgeführt – mit einer Dauer von etwa 45 Minuten. Klingt nach einer netten Abwechslung, auch wenn es nicht das Gleiche ist wie die Fahrt zum Kloster, oder?

Wasserstand und Prognosen

Die Wasserstände sind gegenwärtig alles andere als rosig. Der aktuelle Pegel der Donau beträgt gerade einmal 2,14 Meter, was die Bedingungen für die Schifffahrt gefährlich macht. Renate Schweiger, die Seniorchefin der Schweiger Personenschifffahrt Kelheim, äußert sich besorgt über die Situation. Die Auswirkungen auf den Umsatz sind gravierend – ein Rückgang von etwa 80 Prozent in der Hauptsaison ist kaum zu fassen. Und das alles wegen einer Rekordhitze, die das Niedrigwasser weiter verschärft.

Es gibt jedoch einen Funken Hoffnung! Die Wettervorhersagen kündigen Regen an, was vielleicht die Wende bringen könnte. Ab dem 5. Juli könnte es wieder möglich sein, Fahrten anzubieten – das ist zumindest der Optimismus, den Frau Schweiger verbreitet. Bis dahin bleibt die Schifffahrt in der Region auf Alternativen angewiesen. Die Rundfahrten „Rund um Kelheim“ sind eine willkommene Abwechslung, da diese Strecken weniger von den Wasserständen betroffen sind. Wenn die Natur uns einen Strich durch die Rechnung macht, dann muss man halt kreativ werden!

VeloCore Medium

All das geschieht vor dem Hintergrund, dass die Linie im Altmühltal nach Riedenburg vom Niedrigwasser nicht betroffen ist. Immerhin ein kleines Lichtlein in dieser trüben Lage. Die Betreiber der Kelheimer Schifffahrt entscheiden täglich über den möglichen Linienverkehr, was zeigt, wie flexibel man in diesen Zeiten sein muss. Es bleibt abzuwarten, ob und wann die geliebten Fahrten zum Kloster Weltenburg wieder aufgenommen werden können. Bis dahin heißt es: Augen auf und Daumen drücken!

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