In Kaufbeuren tut sich was! Am 6. Oktober 2026 hat der Stadtrat einstimmig den Verkauf der Spittelmühle an die Mahlwerk Projektgesellschaft GmbH & Co. KG beschlossen. Ein entscheidender Schritt, der bereits jetzt für Aufregung sorgt. Die neuen Eigentümer, Joshua Zappe und Alexander Braml, haben am 22. Oktober ihr Konzept im Rathaus vorgestellt und die Pläne sind vielversprechend. Die Spittelmühle soll nicht nur eine schicke Fassade behalten; im Erdgeschoss sind eine Markthalle oder Gastronomieflächen angedacht – das klingt nach einem Ort, an dem man sich gerne aufhält!

Doch das ist noch nicht alles. In den oberen Stockwerken wird ein Hotel mit etwa 60 bis 70 Zimmern Platz finden. Eine interessante Mischung aus klassischem Hotelbetrieb und Longstay-Boardinghouse, die sicherlich viele Übernachtungsgäste anlocken wird. Und das Beste daran? Die Lage ist innenstadtnah, was den Einzelhandel und die Gastronomie in der Umgebung noch mehr beleben könnte. Ein echtes Win-Win also! Auch die geplante Rooftop-Bar im Turm der Mühle hat das Potenzial, ein echter Geheimtipp zu werden. Von dort oben soll der Blick über Kaufbeuren bis zu den Alpen reichen – das klingt schon fast nach einer Postkartenidylle!

Ein innovatives Energiekonzept

Als ob das nicht schon genug wäre, wird auch das zur Spittelmühle gehörende Wasserkraftwerk am Mühlbach übernommen. Das wird Teil eines regenerativen Energiekonzepts – ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit! Wirtschaftsreferent Andreas Bauer sieht die Spittelmühle als eine Verbindung zur Altstadt und begrüßt die geplante Wiederbelebung durch lokale Akteure. Ein Jahr ist für die Planungsfinalisierung eingeplant, und danach soll die Bauphase etwa zwei Jahre dauern. Ein Investitionsvolumen von rund 10 Millionen Euro wird geschätzt – hier wird also ordentlich Geld in die Hand genommen!

Doch die Pläne für die Spittelmühle sind nicht neu. Im Bieterverfahren haben sich auch Bashkim Zeqiri, ein Ingenieur, und Martin Brenner, ein Architekt, durchgesetzt. Sie wollen noch in diesem Jahr den Bauantrag für die Umgestaltung einreichen. Interessant ist, dass sie eine neue Firma gründen wollen: „Spittelmühle 1940“. Der Name bezieht sich auf eine Inschrift an der Nordseite des Gebäudes und bringt damit ein Stück Geschichte mit ins Spiel. Zudem wird ein Aufzug vorgesehen, der das Gebäude barrierefrei erschließt – und auch die Wohnungen können auf Wunsch barrierefrei gestaltet werden, was für Senioren ein echter Pluspunkt ist!

Ein Ort für alle

Auf der Ostseite ist eine gemeinschaftliche Dachterrasse für die zukünftigen Bewohner geplant. Da wird sich sicher der ein oder andere Nachbar zusammenfinden. Interessenten für die Gewerbeflächen und Gastronomie sind bereits vorhanden, und auch der Großteil der neu entstehenden Immobilien soll verkauft werden. Käufer für Wohnungen werden ebenfalls gesucht – hier tut sich also einiges! Für die beiden Entwickler ist es besonders wichtig, dass sie das oberste Geschoss selbst behalten. Ein Zeichen dafür, dass sie an das Projekt glauben und selbst Teil der neuen Spittelmühle sein möchten.

Die Fertigstellung der neuen Spittelmühle könnte nach damaliger Planung bereits 2022 erfolgen – die Zeit vergeht schnell, und die Vorfreude wächst! In Kaufbeuren wird bald ein Ort entstehen, der nicht nur die Altstadt belebt, sondern auch ein modernes, ansprechendes Ambiente bietet. Man darf gespannt sein, was die Zukunft für die Spittelmühle bereithält!