Jensen zieht es nach Spanien: Ein bayerisches Talent auf dem Sprung
Heute ist der 14.07.2026 und die Nachrichten aus dem Fußballzirkus, insbesondere rund um den FC Bayern München, nehmen wieder Fahrt auf. Ein junges Talent verlässt die bayerischen Gefilde: Jonathan Asp Jensen, der offensive Mittelfeldspieler, wechselt nach Spanien zu Deportivo La Coruña. Das hat es in sich, denn der 20-Jährige hat einiges an Potential, das nun in der spanischen Liga zur Geltung kommen könnte.
Gerüchte über den Wechsel gibt es schon eine Weile, aber jetzt ist es offiziell. Jensen hat den Medizincheck bei Deportivo bestanden und die Vertragsunterzeichnung steht für Montag an. Sein neuer Vertrag gilt bis zum 30. Juni 2031. Eine ziemlich lange Zeit für einen Spieler, der erst vor wenigen Jahren von FC Midtjylland zu Bayern kam und seither alle Jugendmannschaften durchlaufen hat. In der Zeit in München hat er 78 Partien absolviert, dabei 12 Tore erzielt und 29 Tore vorbereitet. So viel Talent darf nicht ungenutzt bleiben – und die Bayern haben sich entschieden, Jensen die Chance zu geben, sich woanders zu beweisen.
Ein Blick zurück auf seine Zeit in München
Jensen kam im Sommer 2022 an die Isar und hat sich, ganz ehrlich gesagt, gut entwickelt. Sein einziges Bundesligaspiel bestritt er im Mai 2024 gegen den VfL Wolfsburg, ein Auftritt, der ihn in die Geschichte der Bayern einging – auch wenn es nicht der große Durchbruch war. In der letzten Saison war er auf Leihbasis beim Grasshopper Club Zürich und hat dort in 33 Ligaspielen 8 Tore erzielt und 6 vorbereitet. Das sind schon ganz ordentliche Zahlen, die zeigen, dass er kann, wenn er den Platz dazu bekommt.
Die Ablöse für Jensen beläuft sich auf rund 6 Millionen Euro, mit der Möglichkeit, dass sie bis zu 7 Millionen Euro ansteigt. Besonders bemerkenswert ist, dass Bayern auf eine Rückkaufoption verzichtet hat, sich aber eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert hat. Das zeigt, dass die Verantwortlichen genau wissen, was sie tun – schließlich ist dieser Transfer Teil eines größeren Umbaus im Kader, um die finanzielle Balance zu wahren und gezielt neue Spieler zu holen.
Die Meinung des Vereins
Jochen Sauer, Direktor der Nachwuchsentwicklung beim FC Bayern, hat sich positiv über die Entwicklung von Jensen geäußert. Das lässt darauf schließen, dass man in München zwar den Verlust eines Talents verkraften muss, aber dennoch die richtigen Entscheidungen trifft. Es bleibt abzuwarten, wie sich Jensen in der spanischen Liga schlagen wird. Vielleicht wird er ja der nächste große Spieler, den wir irgendwann in den besten Ligen der Welt sehen werden. Irgendwie hat man doch immer ein bisschen Hoffnung, dass man solche Talente nicht vergisst.
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