Klinikum Ingolstadt: Ein Herz für Organspenden und der Bayerische Organspendepreis 2026
Es gibt Neuigkeiten aus Ingolstadt, die einem das Herz erwärmen! Das Klinikum Ingolstadt wurde jüngst mit dem Bayerischen Organspendepreis 2026 ausgezeichnet. Diese Ehrung, die vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention sowie der Deutschen Stiftung Organtransplantation verliehen wurde, ist nicht nur ein schöner Preis, sondern auch ein Zeichen für das Engagement des Klinikums in einem so wichtigen Bereich. Schaut man sich die Hintergründe an, wird schnell klar, dass hier echte Helden am Werk sind.
Die Auszeichnung ist mehr als nur ein Stück Papier. Sie basiert auf soliden Kriterien: die Anzahl der realisierten Organspenden, die organisatorischen Strukturen im Klinikum, die Kommunikation mit den Angehörigen und die begleitenden Maßnahmen zur Organspende. Und das alles in einem Land, in dem etwa 8000 Menschen auf ein Spenderorgan warten. Die Zahl der verfügbaren Spenden bleibt hinter dem Bedarf zurück. Eine ernüchternde Realität, die das Klinikum mit seiner Arbeit aktiv zu verändern versucht.
Engagement, das sich auszahlt
Andreas Tiete, Geschäftsführer des Klinikums, hat das Thema Organspende auf die Fahnen geschrieben. Er betont, wie wichtig die aktive Förderung des Themas in Krankenhäusern ist. Im Jahr 2025 wurden am Klinikum Ingolstadt gleich zehn Organspenderinnen und Organspender betreut! Dabei konnten insgesamt 40 Organe zur Transplantation vermittelt werden. Zudem dokumentierten die Mitarbeiter 19 organspendebezogene Kontakte. Eine beeindruckende Bilanz, die zeigt, wie viel Herzblut hier investiert wird.
Ein besonderes Projekt, das die Klinik ins Leben gerufen hat, ist das Gedenkkunstwerk „Blume des Lebens“. Jedes Jahr wird es um ein Element für jedes gespendete Organ erweitert. So wird nicht nur das Thema Organspende sichtbar, sondern auch die Dankbarkeit gegenüber den Spendern und ihren Angehörigen. Die ärztlichen Transplantationsbeauftragten, Angelika Grünes, Anna Lochner und Erlind Kadriu, sowie der pflegerische Ansprechpartner Patrick Marquardt, tragen maßgeblich zu diesem Engagement bei.
Ein Zeichen der Anerkennung
Die Auszeichnung selbst ist nicht nur ein schöner Titel. Die Preisträger erhalten eine Löwenstatue, die für Mut und Kraft in der Organspende steht. Der Auswahlprozess ist ebenfalls spannend: Ein regionaler Fachbeirat der Deutschen Stiftung Organtransplantation bewertet die Krankenhäuser nach ihrem Engagement für die Organspende. Zu den Bewertungskriterien zählen unter anderem die Unterstützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitung sowie Fortbildungsmaßnahmen für das Klinikpersonal. Ein Ansporn, der sich lohnt!
Das Klinikum sieht die Auszeichnung als Bestätigung, aber auch als Ansporn, das Thema Organspende weiterhin aktiv zu fördern. Denn die Arbeit ist noch lange nicht getan – und das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende muss stetig wachsen. In einem Land, in dem so viele Menschen auf ein neues Leben hoffen, ist dies eine Aufgabe, die uns alle betrifft. Wir dürfen gespannt sein, wie das Klinikum Ingolstadt seine Vorreiterrolle in Zukunft weiter ausbauen wird.
Mit der Umstellung auf VeloCore vereint unser Magazin herausragende Performance und konsequente Barrierefreiheit. Schnelle Ladezeiten und optimale Core Web Vitals treffen auf eine vollständige WCAG-2.1- und BITV-2.0-konforme Umsetzung – realisiert durch Daniel Wom ohne Kompromisse.


