Heute ist der 12.05.2026 und in Ingolstadt tut sich etwas Spannendes! Am Donnerstag, dem 14. Mai, ist es wieder soweit: Christian Pacher, ein leidenschaftlicher Apotheker, lädt zu einer ganz besonderen Führung durch den Arzneipflanzengarten des Deutschen Medizinhistorischen Museums ein. Und das Thema? Es dreht sich alles um das Bier – ja, und zwar um das „unreine“ Bier, so wie es vor dem berühmten Reinheitsgebot gebraut wurde. Man kann sich vorstellen, wie das damals war, als die Brauer noch mit allerlei Kräutern und Pflanzen experimentierten, um den Geschmack zu verfeinern.
Diese einstündige Führung hat es wirklich in sich. Pacher wird einige faszinierende Arzneipflanzen vorstellen, unter anderem den giftigen Seidelbast und den Sumpf-Gagel. Wer hätte gedacht, dass solche Pflanzen eine Rolle in der Biergeschichte spielen könnten? Und das Beste daran: Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt! Egal, ob die Sonne scheint oder der Regen prasselt – der Arzneipflanzengarten ist immer einen Besuch wert.
Details zur Veranstaltung
Die Teilnahme ist auf eine begrenzte Anzahl von Personen beschränkt, also besser schnell Tickets sichern! Diese sind entweder an der Kasse oder im Onlineshop des Museums erhältlich. Der Preis von 5 Euro ist für so viel Wissenswertes mehr als fair. Und für alle, die nach der Führung noch Hunger haben, gibt es die Möglichkeit, ein Weißwurstfrühstück im Museumscafé Hortus medicus zu genießen. Hier sollte man sich aber vorher anmelden – am besten bei Birgit Hibben, die unter der Telefonnummer (0175) 712 03 19 oder per E-Mail (info@hortus-medicus.de) erreichbar ist.
Ein wenig Einblick in die Welt des Bieres: Vor dem Reinheitsgebot war alles erlaubt, was Geschmack und Aroma ins Bier brachte. In einer Zeit, in der die Braukunst noch in den Kinderschuhen steckte, wurden viele Pflanzen ausprobiert – einige davon waren nicht nur schmackhaft, sondern auch gesundheitlich bedenklich. Der Seidelbast hat zwar eine lange Geschichte in der traditionellen Medizin, wird heute aber als giftig eingestuft. Ein echtes Beispiel dafür, wie wichtig Wissen und Aufklärung in der Pflanzenkunde sind.
Ein Hoch auf die Biergeschichte
Die Führung ist nicht nur ein Fest für die Ohren, sondern auch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit der Braukunst. Vielleicht wird der ein oder andere dabei auch die eigene Leidenschaft für das Bier neu entdecken. In Bayern, wo Bierbrauen eine lange Tradition hat, ist es spannend zu sehen, wie sich die Techniken und Zutaten über die Jahrhunderte verändert haben. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja das ein oder andere Geheimnis, das Christian Pacher während der Führung lüftet!
Für alle, die Interesse an der Heilkunst und der Pflanzenwelt haben, ist dieser Event ein absolutes Muss. Ein bisschen Bildung, eine Prise Geschichte und dazu noch die Möglichkeit, die bayerische Wurstkultur zu erleben – was will man mehr? Also, auf zur Führung und vielleicht auf ein gutes „unreines“ Bier danach!