In der Stadthalle Haßfurt erlebten die Zuschauer am vergangenen Sonntag und Montag ein aufregendes Spektakel: Das Kindermusical „Odysseus“ wurde mit viel Begeisterung aufgeführt. Veranstaltet wurde die Veranstaltung vom „Musicalchor junge Stimmen“, dem Unterstufenchor des Regiomontanus-Gymnasiums in Haßfurt. Unter der kompetenten Leitung von Matthias Göttemann, dem Dekanatskantor im Dekanat Rügheim, probten die jungen Talente seit September des Vorjahres, unterstützt von engagierten Eltern, die mit viel Herzblut bei den Proben zur Seite standen.

Die Geschichte von Odysseus, der eine zehnjährige Irrfahrt durchlebt, wurde von den talentierten Darstellern lebendig gemacht. Auf seiner Reise kämpft Odysseus gegen den einäugigen Riesen Polyphem, widersteht den verführerischen Sirenen und der Nymphe Kalypso. Schließlich kehrt er nach Hause zurück, wo er seine Frau gegen Nebenbuhler verteidigen muss. Die Mitwirkenden, darunter Frida Mayer, Sophie Fallenbacher, Elia Eck und viele andere, ernteten für ihre Darbietungen viel Applaus vom Publikum.

Kreative Umsetzung und großes Engagement

Die Aufführung war nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch ein Fest der Kreativität. Mit von Eltern genähten Kostümen, liebevoll gestalteten Bühnenbildern und einer professionellen Musikbegleitung sowie Tontechnik wurde ein unvergessliches Erlebnis geschaffen. Helene Rümer, eine ehemalige Darstellerin, die vor 20 Jahren selbst auf der Bühne stand, besuchte die Aufführung und teilte die Eindrücke einer Zuschauerin: „Gesang, Instrumente, von Eltern genähte Kostüme, kreative Bühnenbilder, professionelle Musikbegleitung und Tontechnik, solche Abende können das Leben prägen.“

Die Rückkehr von Rümer als Zuschauer zeigt, wie tief die Wurzeln dieser Veranstaltungen in der Gemeinschaft von Haßfurt verankert sind. Das Engagement aller Beteiligten, sowohl auf als auch hinter der Bühne, sorgt dafür, dass solche kulturellen Ereignisse nicht nur für die Darsteller, sondern auch für das Publikum unvergesslich bleiben. Die Stadt Haßfurt kann stolz auf ihre jungen Talente und die Hingabe der gesamten Gemeinschaft sein, die solch bedeutende Veranstaltungen möglich machen.