In den Haßbergen tut sich was! Die Vernetzung von Frauen in der Kommunalpolitik ist auch nach der Kommunalwahl ein zentrales Thema. Mit dem Ziel, eine Ausgewogenheit in der oft männlich geprägten politischen Landschaft zu schaffen, lädt die Gleichstellungsstelle am Landratsamt Haßberge regelmäßig zu Treffen für Mandatsträgerinnen und politisch interessierte Frauen ein. Kürzlich fand das erste Vernetzungstreffen nach der Kommunalwahl statt, initiiert von Bürgermeisterin Daniela Lang aus der Gemeinde Wonfurt.

Rund 20 Frauen trafen sich im Sitzungssaal des Rathauses Wonfurt, um gemeinsam Pläne für die anstehenden Herausforderungen bis zur Kommunalwahl 2026 abzustimmen. Ein Rückblick auf die Ergebnisse der letzten Wahl zeigt, dass im Landkreis Haßberge ab Mai sieben von 26 Kommunen von Bürgermeisterinnen geführt werden. Allerdings wurde auch ein Rückgang der Frauenquote im Kreistag festgestellt, was die Dringlichkeit der Vernetzungsarbeit unterstreicht.

Einladung zu neuen Treffen

Die Sitzverteilung in den Stadt- und Gemeinderäten im Landkreis Haßberge befindet sich noch in der Evaluation, und das nächste Vernetzungstreffen ist bereits terminiert: Am Dienstag, den 9. Juni, von 18 bis 20 Uhr, findet die nächste Zusammenkunft im Landratsamt Haßberge in Haßfurt statt. Eingeladen sind alle Mandatsträgerinnen, insbesondere neu gewählte Frauen sowie politisch interessierte Frauen ohne Mandat.

Interessierte können sich bei der Gleichstellungsbeauftragten Christine Stühler unter Telefon 09521/27655 oder per E-Mail an gleichstellung@hassberge.de melden. Hier wird eine Plattform geschaffen, die nicht nur den Austausch fördert, sondern auch die Sichtbarkeit von Frauen in der Kommunalpolitik stärkt.

Ein Blick in die Zukunft

Die Entwicklung der politischen Landschaft in den Haßbergen ist ein spannendes Thema. Die Frauen in den Rathäusern bringen frischen Wind und neue Perspektiven in die politische Diskussion. Wichtig ist es, diese Bewegung zu unterstützen und weiter voranzutreiben, um eine gerechtere Vertretung in der Kommunalpolitik zu erreichen. Die kommende Wahl im Jahr 2026 wird zeigen, wie erfolgreich diese Initiative ist und inwieweit das Engagement der Frauen Früchte trägt.

Die Initiative zur Vernetzung von Frauen ist also nicht nur eine Frage der Gleichstellung, sondern auch ein Schritt in eine zukunftsorientierte Politik. Denn, wie man so schön sagt: „Gemeinsam sind wir stark!“