Heute ist der 4.06.2026 und in Günzburg hat die Polizei am Mittwochabend ordentlich aufgeräumt. Im Rahmen einer bayernweiten Schwerpunktaktion zur „Landstraßensicherheit“ wurden die Straßen auf Herz und Nieren geprüft. Die Verkehrs- und Polizeiinspektion Günzburg hat sich dabei besonders ins Zeug gelegt, um die Hauptunfallursachen wie überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung und mangelnde Verkehrstüchtigkeit in den Griff zu bekommen. Die Ulmer Straße, ein beliebter Durchgang für viele Autofahrer, wurde von zivilen und uniformierten Beamten ins Visier genommen.

Und was die Polizei dort alles aufdeckte, war schon ein bisschen schockierend! Zehn Verkehrsteilnehmer wurden wegen der verbotswidrigen Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt angehalten. Sechs Personen hatten nicht einmal ihren Sicherheitsgurt angelegt – da fragt man sich schon, wie viel Sicherheit einem das eigene Leben wert ist. Aber das war noch nicht alles: Zwei Fahrer waren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs. Und dann war da noch ein Motorradfahrer, der mit sage und schreibe 173 km/h auf der Staatsstraße 2018 geblitzt wurde – bei erlaubten 100 km/h! Das wird ihm ein Bußgeld von mindestens 600 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und zwei Monate Fahrverbot einbringen. Autsch!

Überraschende Entdeckungen auf den Straßen

Die Polizei hatte aber noch mehr Überraschungen parat. Weitere 21 Verkehrsteilnehmer wurden wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten. Ein Autofahrer auf der B16 wurde mit 148 km/h erwischt – das wird die Geldbörse mit mindestens 320 Euro und einem Monat Fahrverbot ganz schön treffen. Und als ob das nicht genug wäre, wurde in Ichenhausen ein 15-Jähriger mit einem getunten E-Scooter gestoppt. Der junge Mann raste mit etwa 60 km/h über die Straßen, obwohl der E-Scooter manipuliert war und über 80 km/h fahren konnte. Und das Beste? Er hatte nur eine Mofaprüfbescheinigung und war alkoholisiert – ein Verstoß gegen das Alkoholverbot für Fahranfänger. Der E-Scooter wurde sichergestellt, und man fragt sich, was sich der Junge dabei gedacht hat.

Apropos Alkohol: Auch ein Radfahrer in Ichenhausen hatte offenbar einen über den Durst getrunken. Mit Alkoholgeruch und drogentypischen Auffälligkeiten wurde er angehalten, und der Atemalkoholtest zeigte über 1,7 Promille an. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Es scheint, als müsste die Polizei in der Region noch viel Arbeit leisten, um die Verkehrsunfälle zu reduzieren – und sie kündigte bereits weitere Kontrollen im Landkreis Günzburg an.

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Ein Blick in die Zukunft der Verkehrssicherheit

Diese Kontrollen sind Teil des bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030, das darauf abzielt, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Auch wenn die Polizei im Moment viele Verstöße aufdeckt, ist das Ziel klar: weniger Unfälle, weniger Verletzte und letztlich eine sicherere Mobilität für alle. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Jahren entwickeln wird, aber eines ist sicher: Die Polizei bleibt wachsam und wird weiterhin aktiv gegen Verkehrssünder vorgehen.

Die Straßen von Günzburg sind ein wenig sicherer geworden – zumindest für den Moment. Doch bleibt die Frage: Wie viele Verkehrsteilnehmer sind sich der Risiken wirklich bewusst? Vielleicht ist es an der Zeit, dass jeder von uns ein bisschen mehr Verantwortung für sich und andere übernimmt.

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