In der kalten Nacht des 22. Oktobers, als die meisten von uns tief und fest schliefen, brach in Offingen ein Feuer in einer Lagerhalle im Gewerbegebiet aus. Es war gegen 3 Uhr, als die Flammen hell aufloderten und Passanten auf das Unheil aufmerksam wurden. Schnell alarmierten sie die Bewohner des betroffenen Gebäudes, und das war eine glückliche Fügung. Alle konnten rechtzeitig gerettet werden, auch wenn drei von ihnen leichte Verletzungen durch Rauchgase erlitten. Der Rettungsdienst war schnell zur Stelle und kümmerte sich um die Verletzten, die glücklicherweise bald wieder entlassen werden konnten.

Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Gleich mehrere Löschzüge aus Offingen, Burgau, Rettenbach, Gundremmingen, Schnuttenbach, Remshart und Harthausen waren vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude konnte zum Glück verhindert werden. Der Sachschaden wird vorläufig auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Brandursache bleibt jedoch unklar, und die Kriminalpolizei Neu-Ulm hat die Ermittlungen übernommen. Gegen 6 Uhr morgens waren die Löscharbeiten noch in vollem Gange, doch am Vormittag meldete der Offinger Feuerwehrkommandant Marcel Strehle, dass die Situation unter Kontrolle war.

Ein weiterer Zwischenfall in der Region

<pWährend die Feuerwehr in Offingen noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt war, wurde gegen 8.30 Uhr ein weiterer Alarm ausgelöst. Diesmal ging es um einen Kellerbrand im Kammeltaler Ortsteil Hammerstetten. Auch hier waren die Feuerwehren aus Burgau, Ettenbeuren, Hammerstetten, Unterknöringen und Wettenhausen sowie die Kreisbrandinspektion schnell zur Stelle. Man kann sich nur vorstellen, wie hektisch es in der Region zuging, als die Einsatzkräfte von einem Brand zum nächsten eilten.

<pIn einer anderen Stadt, in Ulm, wurde derweil eine Lagerhalle vollständig zerstört. Diese Halle, einst eine Firmenkantine, beherbergte unter anderem ein Reifenlager. Während die Ermittlungen zur Brandursache noch liefen – auch hier wird wegen möglicher Brandstiftung ermittelt – wurde die Feuerwehr tätig. Anwohner in der Nähe wurden gewarnt, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten, da Rauch aufkam. Glücklicherweise gab es dort keine Verletzten, doch die Ungewissheit, ob das Gebäude einsturzgefährdet war, schwebte über der Situation.

<pIn beiden Fällen zeigt sich, wie wichtig die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte ist. Sie sind es, die uns in solchen Krisen vor Schlimmerem bewahren. Es ist ein mulmiges Gefühl, zu wissen, dass solche Brände jederzeit ausbrechen können, aber die Menschen, die im Einsatz sind, machen einen großartigen Job. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Ermittlungen in beiden Fällen erst am Anfang stehen, bleibt abzuwarten, was die Zukunft bringen wird. Es bleibt spannend in unserer Region, und wir hoffen auf baldige Klarheit und vor allem auf Sicherheit für alle Bewohner.