Am 9. Juli 2026 war es endlich so weit: Im Rahmen eines geselligen Brunchs fand die feierliche Präsidentschaftsübergabe des Lions Club Günzburg sowie des Leo Club Günzburg statt. Ein Moment, der nicht nur für die Mitglieder beider Clubs, sondern auch für die gesamte Gemeinde von Bedeutung war. Miriam Albrecht, eine der ersten beiden Frauen, die vor einigen Jahren in den Lions Club aufgenommen wurden, übernahm das Präsidentenamt und ist damit die erste Frau, die diesen Schritt wagt. Ein echter Meilenstein! Die musikalische Übergabe wurde von der Familie Blank gestaltet, die den Anlass mit einem schönen Rahmen abrundete.

Der scheidende Präsident Steffen Kriegsmann blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Vorträge, spannende Aktivitäten und vor allem das gesellschaftliche Engagement prägten das Clubjahr. Samuel Koch, bekannt aus dem Fernsehen, war zu Gast beim Jubiläum des Lions-Adventskalenders und hat sicherlich viele Herzen berührt – das hat man ihm angemerkt. Kriegsmann betonte die zentrale Rolle des Clubs in der Unterstützung von Menschen in Notlagen, was mit einem warmen Applaus gewürdigt wurde. Der neue Slogan von Albrecht, „Wenn nicht wir, wer dann?“, bringt die Entschlossenheit und den Gemeinschaftsgeist der Lions treffend auf den Punkt.

Ein starkes weibliches Duo

Mit Miriam Albrecht an der Spitze und Stefanie Hutter als neue Präsidentin des Leo Clubs wird das kommende Jahr von einer weiblichen Doppelspitze geprägt. Das ist erfrischend und zeigt, wie die Clubs sich weiterentwickeln. Albrecht stellte gleich zu Beginn einige ihrer Schwerpunkte vor: Eine neue Lions-App soll die Kommunikation unter den Mitgliedern erleichtern. Außerdem wird das Projekt „Tischlein deck dich“ ins Leben gerufen, das neuen Mitgliedern helfen soll, sich besser zu vernetzen. Das klingt spannend und vielversprechend!

Und das ist noch nicht alles: Die Clubabende werden mit Referenten, Lesungen und internen Feiern gefüllt, während Activity-Projekte die Gemeinschaft stärken sollen. Ein ganz besonderes Highlight wird der Besuch des Partnerclubs aus Lägern, Schweiz, sein. Das zeigt, wie wichtig internationale Freundschaften und der Austausch zwischen den Clubs sind. Zudem ist eine Benefiz-Nacht am 6. März 2027 im Günzburger Forum am Hofgarten geplant, in Zusammenarbeit mit der Günzburger Zeitung. Hier wird es bestimmt ein buntes Programm geben!

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Gemeinsam stark für die Gesellschaft

Doch was macht die Lions eigentlich so besonders? Der Lions Club Frankfurt Goethestadt, der seit über 55 Jahren eine deutsch-französische Freundschaft mit dem Lions Club Orléans Doyen pflegt, ist ein gutes Beispiel. Hier engagieren sich Frauen und Männer gemeinsam, um Fördergelder zu erwirtschaften und Spenden zu sammeln. Der Fokus liegt dabei auf Jugendlichen und jungen Erwachsenen, insbesondere jenen mit Migrations- oder Fluchthintergrund. Das zeigt: Es ist wichtig, nicht nur zu reden, sondern auch zu handeln. Ein persönlicher Bezug zu Förderprojekten verleiht den Aktivitäten einen Sinn, und das ist entscheidend.

Der Lions Club bekennt sich zur Unantastbarkeit der Menschenwürde und setzt sich aktiv für Demokratie sowie gegen Rassismus und Faschismus ein. Diese Prinzipien sind auch für die Günzburger Lions relevant, die sich mit ähnlichen Werten identifizieren. Es ist schön zu sehen, wie die Clubs in Deutschland miteinander verbunden sind und sich gegenseitig unterstützen. Denn letztlich geht es darum, eine liberale, soziale und vielfältige Gesellschaft zu fördern – und das schaffen sie alle zusammen.

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