Verkehrschaos in Bayern: Tipps für stressfreie Herbstferienreisen in die Alpen
Jetzt wird’s spannend! Die Herbstferien stehen vor der Tür und die Vorfreude auf einen kleinen Ausbruch aus dem Alltag steigt. In Bayern beginnt die einwöchige Auszeit am letzten Schultag, und der ADAC Südbayern rechnet mit einem ordentlichen Verkehrsaufkommen auf den wichtigsten Routen. Wer plant, die Koffer zu packen und in die Berge oder ins benachbarte Österreich zu düsen, sollte sich auf einiges gefasst machen.
Besonders am ersten Ferienwochenende wird es voll. Viele nutzen die Gelegenheit für einen Wochenendausflug oder einen Kurztrip in die Alpen oder nach Norditalien. Und wenn das Wetter mitspielt, haben wir einen echten Stau-Hotspot! Die Hauptachsen Richtung Süden, wie die A7 zwischen Ulm und Füssen oder die A8 zwischen München und Salzburg, werden besonders stark frequentiert. Aber das ist noch nicht alles: Auch die A93 zwischen Inntaldreieck und Kufstein sowie die A95/B2 nach Garmisch-Partenkirchen sind anfällig für Verzögerungen.
Verkehrschaos und Baustellen
Natürlich kommt noch der zusätzliche Stress durch Baustellen dazu. Die Brennerroute ist betroffen – hier kann es durch Bauarbeiten auf italienischer Seite zu Verzögerungen kommen. Wer also plant, die Luegbrücke zu überqueren, sollte sich auf eine Einspurigkeit einstellen. Aber Vorsicht: Bei der Rückreise nach Deutschland können Grenzkontrollen zu unerwarteten Zeitverlusten führen. Wer an einem Freitagnachmittag oder Samstag auf die Straße geht, hat schon mal verloren! Das sind die ungünstigsten Reisezeiten, die man sich vorstellen kann.
Eine gute Idee vor der Abfahrt? Aktuelle Verkehrsmeldungen checken und gegebenenfalls betroffene Regionen weiträumig umfahren. Und für alle, die in die Berge wollen: Ein Blick auf die Wetterentwicklung kann nicht schaden. Und denkt daran, Winterreifen sind jetzt ein Muss! Die Straßenverhältnisse können sich schnell ändern, und mit nassen Straßen sowie Laub wird der Weg nicht gerade einfacher.
Aufmerksamkeit und Sicherheit
Die Dämmerung bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Nebel, nasses Laub – all das erhöht die Unfallgefahr. Der ADAC Südbayern empfiehlt, ausreichend Abstand zu halten und vorausschauend zu fahren. Auch das Abblendlicht sollte man selbst einschalten, denn die Lichtautomatik kann manchmal schlampig sein. Und bei Fahrten ins Nachbarland sollte man sich über die dort geltenden Winterausrüstungsvorschriften informieren. In Südtirol zum Beispiel gilt eine allgemeine Winterausrüstungspflicht vom 15. November bis 15. April. Wer also nicht auf die Winterreifen achten möchte – das kann teuer werden!
Der Reiseverkehr wird am ersten Ferienwochenende besonders stark zunehmen. Die bayerischen Herbstferien beginnen, während in fünf anderen Bundesländern die Ferien enden. Das bedeutet eine Mischung aus Reise- und Berufsverkehr, insbesondere im Raum München. Hier wird es eng! Und auch die nahen Wandergebiete in den Alpen locken viele Kurzurlauber an.
Schönes Wetter? Das kann die Rückreise am Sonntag noch komplizierter machen, denn Tagesausflügler sorgen für zusätzliche Verkehrsbelastung. Man könnte fast sagen, die Rückkehrer haben es nicht leicht – und das ist noch untertrieben! Aber keine Sorge, mit etwas Geduld und einer guten Planung kann die Reise zum Vergnügen werden. Also, packt die Koffer, macht euch bereit und vielleicht auch mal eine kleine Pause – die Berge warten!
