Heute ist der 17.05.2026 und während die Sonne über Garmisch-Partenkirchen strahlt, erleben wir im Hintergrund eine besorgniserregende Serie von Unfällen auf der A95. Am gestrigen Freitag kam es gleich zu zwei Aquaplaning-Unfällen, die nicht nur die Fahrbahn, sondern auch die Gemüter der Beteiligten stark in Aufregung versetzten.
Gegen 16 Uhr verlor ein 35-jähriger Audi-Fahrer aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Was genau passiert ist? Nun, das Wetter spielte nicht mit – Aquaplaning war der Übeltäter. Der Audi geriet ins Schleudern und krachte gegen die rechte Schutzplanke. Der Fahrer hatte Glück im Unglück und wurde nur leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Reparaturkosten für sein geliebtes Gefährt belaufen sich auf etwa 15.000 Euro, während der Sachschaden an der Schutzplanke rund 3.000 Euro beträgt. Und als ob das nicht genug wäre, flogen Trümmerteile des Unfalls auch noch auf den Skoda eines 42-jährigen Münchners, der sich mit etwa 300 Euro Schaden herumschlagen muss. Ein ziemlicher Schlamassel, würde ich sagen!
Wetterchaos auf der A95
Doch der Alptraum war damit noch nicht vorbei. Rund vier Stunden später, gegen 20 Uhr, ereignete sich der nächste Unfall. Diesmal war eine 21-jährige Ford-Fahrerin aus dem gleichen Landkreis am Steuer. Auch sie verlor die Kontrolle über ihr Auto, das nach links von der Autobahn abkam und mit der Mittelschutzplanke kollidierte. Glücklicherweise blieb sie unverletzt, auch wenn ihr Ford einige Blessuren davontrug – geschätzte 3.500 Euro Schaden. Die Autobahn musste zusätzlich für 45 Minuten gesperrt werden, um die Situation zu bereinigen.
Die A95 scheint in den letzten Tagen ein Magnet für Unfälle zu sein. Bei Starkregen kam es in nur 72 Stunden zu über 23 Kollisionen! Am Montag, einem Tag voller Dauerregen, wurden gleich sechs Unfälle registriert. Es ist kaum zu fassen, dass ein Fahrer mit geschätzten 200 km/h an einer Unfallstelle vorbeibrauste, während die Rettungskräfte im Einsatz waren. Die Polizei warnt eindringlich vor der akuten Aquaplaning-Gefahr und empfiehlt allen Fahrern, das Tempo zu drosseln, den Sicherheitsabstand zu erhöhen und abrupte Lenkbewegungen zu vermeiden. Das Wetter ist ein unberechenbarer Partner – und die Straße hält oft nicht, was sie verspricht.
Ein Blick auf die Sicherheit
Ein 33-Jähriger verlor erst vor kurzem bei Münsing die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen die linke Schutzplanke, was ihm ein schmerzhaftes Erlebnis und einen Sachschaden von ca. 20.000 Euro einbrachte. Ein weiterer Unfall an fast derselben Stelle sorgte dafür, dass ein 43-Jähriger bei Platzregen gegen die Leitplanke krachte und gleich zehn Felder beschädigte. Er erlitt ein leichtes Schleudertrauma – ein weiteres Beispiel dafür, wie schnell es gehen kann.
Die Situation ist mehr als ernst zu nehmen. Während wir uns in der schönen Umgebung von Garmisch-Partenkirchen aufhalten, sollten wir das Wetter und die Straßenverhältnisse nie aus den Augen verlieren. So schnell kann es gehen, und ein Moment der Unachtsamkeit kann fatale Folgen haben. Bleiben Sie also vorsichtig und denken Sie daran: Sicherheit geht vor!