Am Samstag, dem 30. Mai 2026, wird die Stadt Fürth zur Bühne für eine ganz besondere Auktion. In der Jakob-Henle-Straße 38, im zweiten Stock, erwartet uns eine Versteigerung, die das Herz eines jeden Kunstliebhabers höher schlagen lässt. Hier wird der Nachlass einer passionierten Kunstsammlerin versteigert, deren Schätze nicht nur Geschichten erzählen, sondern auch die Seele vergangener Epochen in sich tragen.

Die Fünf-Zimmer-Wohnung, die bis vor Kurzem ein Refugium für historische Möbel und asiatische Kunstwerke war, wird nun zum Schauplatz für Sammler und Neugierige. Die Stadt Fürth hat die Rolle der Erbin übernommen und organisiert diese aufregende Veranstaltung in Kooperation mit dem Nürnberger Auktionshaus Bamberger. Man darf gespannt sein, welche verborgenen Schätze sich hier verstecken!

Einzigartige Objekte aus verschiedenen Epochen

Das Angebot ist so vielfältig wie die Zeiten, die es repräsentiert. Von antiken Möbeln aus dem Spätbiedermeier über die opulente Zeit des Historismus bis hin zum eleganten Jugendstil – hier findet sich alles. Schränke, Vitrinen, Kommoden und selbst Kleinmöbel, darunter eine asiatische Sitzgruppe, warten auf neue Besitzer. Und das ist noch lange nicht alles: Dekorationsobjekte wie Spiegel, Lampen und historische Uhren verleihen der Wohnung das Flair vergangener Tage.

Besonders hervorzuheben ist die große Sammlung an Asiatika, die Räuchergefäße, Cloisonné-Metallarbeiten und beeindruckende Bodenvasen umfasst. Liebhaber von Porzellan und Glas dürfen sich auf exquisite Rosenthal-Stücke aus den 1930er Jahren und edles Malachitglas von Schlevogt freuen. Die Vielfalt der Objekte könnte kaum größer sein – von Metallarbeiten und Textilien bis hin zu historischen Handtaschen und lokal bezogenen Grafiken.

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Ein Blick auf Wilfried Nelke

Ein Highlight der Auktion sind die Werke des Fürther Künstlers Wilfried Nelke, der mit seinem scharfen Blick für die Schönheit der Dinge nicht nur die Stadt Fürth, sondern auch die Kunstszene geprägt hat. Nelke, der zwischen 1940 und 2000 lebte, wurde 1966 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Fürth ausgezeichnet und erfreute sich vieler Ausstellungen in fränkischen Galerien. Seine Bilder sind Teil des Nachlasses und werden mit Sicherheit für reges Interesse sorgen.

Wer sich für die Versteigerung interessiert, sollte sich den Freitag, den 29. Mai, nicht entgehen lassen: Von 15 bis 18 Uhr gibt es die Möglichkeit zur Vorbesichtigung der Wohnung. Am Auktionstag selbst öffnen sich die Türen bereits um 9.30 Uhr – genug Zeit, um sich einen Überblick über die Schätze zu verschaffen, bevor die Versteigerung um 12 Uhr beginnt. Und denkt daran: Die Bezahlung erfolgt ausschließlich in bar!

Praktische Hinweise zur Auktion

Die Abholung der ersteigerten Objekte ist für Montag, den 1. Juni, zwischen 14 und 17 Uhr vorgesehen. Die Stadt Fürth empfiehlt, bei der Anfahrt über die Vacher Straße vorausschauend zu planen, da die Parkplatzsituation vor Ort etwas knifflig sein kann. Alternativ gibt es Parkmöglichkeiten entlang der Vacher Straße oder im Parkhaus Klinikum. Wer lieber auf öffentliche Verkehrsmittel setzt, findet in der Nähe Haltestellen wie Billinganlage, Klinikum und Jakob-Henle-Straße – sehr bequem!

Für alle, die tiefer in die Materie eintauchen möchten, finden sich auf der Webseite des Auktionshauses Bamberger weitere Informationen. Die Versteigerung verspricht, ein Ereignis zu werden, das nicht nur für die Stadt Fürth, sondern auch für die Kunstszene von Bedeutung ist. Seid dabei und lasst euch von den verborgenen Schätzen verzaubern!

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