Marathonfieber: Wenn die Stadt Fürth und Nürnberg im Laufschritt vereint werden
Heute ist der 9.06.2026 und die Vorfreude ist schon richtig greifbar. In nur wenigen Tagen – genauer gesagt am Sonntag, dem 14. Juni – wird der Sparkassen Metropolmarathon zwischen Fürth und Nürnberg zum Spektakel. Rund 7.000 Läufer schnüren ihre Schuhe am Julius-Hirsch-Sportzentrum in Fürth und machen sich auf den Weg zum Nürnberger Hauptmarkt. Das klingt nach einer Menge Spaß, aber auch nach einer gehörigen Portion Geduld für alle, die mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.
Die Straßen werden sich in eine Laufstrecke verwandeln, und das hat seine Konsequenzen. Ab etwa 6.30 Uhr müssen Autofahrer mit erheblichen Verkehrseinschränkungen rechnen – und das bis rund 15 Uhr. Besonders betroffen sind die Herderstraße, die Holsteiner Straße, die Wahlerstraße und der Nordwestring. Wenn man also plant, am Sonntag in die Stadt zu fahren, sollte man besser einen Plan B in der Hinterhand haben. Die Poppenreuther Straße in Fürth, die Bayreuther Straße und der Laufertorgraben in Nürnberg könnten mögliche Ausweichrouten sein. Wer in den Stadtteilen Altstadt, Wöhrd, St. Johannis oder Mögeldorf unterwegs ist, sollte ebenfalls auf die Sperrzeiten achten. Ab 6.30 Uhr geht’s in der Altstadt los, während in Wöhrd und St. Johannis um 7 Uhr die Straßen dicht gemacht werden. Mögeldorf darf sich auf die Sperrung ab 7.15 Uhr einstellen.
Öffentlicher Nahverkehr unter Druck
Der öffentliche Nahverkehr wird ebenfalls ordentlich durcheinandergewirbelt. Buslinie 34 fällt zwischen 7 und 14 Uhr aus, und die Linien 35, 36, 37, 38, 39, 46 und 47 fahren nur auf verkürzten Strecken oder werden umgeleitet. Für die Straßenbahnlinien 4, 6 und 10 heißt es: Ab Richtung Süden am Plärrer ist Schluss zwischen 7 und 13.30 Uhr. Aber keine Sorge, die U-Bahn-Linie U3 steht als praktische Alternative zur Verfügung. Und das Beste: Die Läufer dürfen am Veranstaltungstag ihre Startnummer als Fahrschein im gesamten VGN-Gebiet nutzen. Ein kleiner Bonus für die Sportlichen unter uns!
Es ist immer wieder beeindruckend, wie sich solche Veranstaltungen auf das Stadtleben auswirken. Man könnte fast meinen, dass die ganze Stadt auf den Beinen ist, um die Läufer anzufeuern. Die Atmosphäre ist einfach einzigartig! Straßen, die sonst von Autos durchzogen sind, verwandeln sich in ein fröhliches Treiben. Hier wird geschwitzt, gelacht und angefeuert – das Herz der Stadt schlägt im Takt der Läufer.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und jeder, der in der Nähe wohnt, kann sich auf ein kleines Fest freuen. Vielleicht wird ja der ein oder andere Zuschauer auch selbst zum Läufer? Wer weiß, vielleicht steckt der Marathonvirus ja an! Genießen wir die Vorfreude und halten wir die Daumen für die Läufer, die sich am Sonntag auf die Strecke wagen. Und für alle, die sich dem Trubel nicht entziehen können: Die Stadt wird lebendig, und das ist doch das Beste daran!
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