Heute ist der 10.07.2026 und in Fürstenfeldbruck, wo die Amper normalerweise munter plätschert, ist es still. So still, dass man den Fluss fast nicht mehr erkennt. Die Region leidet unter einem dramatischen Wassermangel, der nicht nur die Natur, sondern auch die Menschen vor große Herausforderungen stellt. Die Bäche, die einst lebendig durch die Landschaft flossen, sind vielerorts ausgetrocknet. Was ist da bloß los?

Stefan Homilius, der Leiter des Wasserwirtschaftsamts München, lässt uns in die Hintergründe dieses Problems eintauchen. Seit über zehn Jahren gibt es zu wenig Niederschläge! Der vergangene Winter war besonders gnadenlos: 33 Prozent weniger Regen als normal. Das Ergebnis? Ein historischer Tiefststand an der Amper, die am Freitag im Mittel nur noch 13 cm tief war. Zum Vergleich: Normalerweise liegt der Pegel bei über 75 cm. Wenn das nicht alarmierend ist!

Die Auswirkungen auf die Region

Die Brucker Stadtwerke haben ebenfalls mit den Folgen zu kämpfen – sie können momentan nur 200 Kilowatt Strom erzeugen, was gerade mal 15 bis 20 Prozent des üblichen Durchflusses entspricht. Ein wahrlich besorgniserregender Zustand, wenn man bedenkt, wie wichtig Wasser für die Energieproduktion ist. Auch die Fischer in Alling und Eichenau sind in Not geraten: Der Starzelbach ist teils trocken gefallen, und sie mussten in einem Wettlauf gegen die Zeit Fische retten, bevor es zu spät war. Was für ein Drama!

Und das ist noch nicht alles. Der Holzbach bei Germering und der Gröbenbach in Puchheim-Ort sind ebenfalls ausgetrocknet. Nur vor einigen Feuerwehren steht noch Wasser – ein Bild, das man sich kaum vorstellen kann. Für die Anwohner ist es ein schleichendes Unbehagen, das sich wie ein Schatten über die Sommerfreuden legt. Wo ist das erfrischende Nass, das uns sonst an heißen Tagen kühlte?

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Ein Blick in die Zukunft

Doch die Aussichten sind düster. Weitere ergiebige Niederschläge sind aktuell nicht in Sicht. Stattdessen wird eine nächste Hitzewelle angekündigt, die das ohnehin schon angespannte Wasserverhältnis noch mehr auf die Probe stellt. Man fragt sich, wie lange die Natur noch durchhält, und was das für die Menschen bedeutet, die auf das Wasser angewiesen sind. Die Sorge um die Umwelt und die Lebensqualität der Menschen wächst, und es bleibt zu hoffen, dass uns der Wettergott bald wieder gewogen ist.

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