Heute am 6. November 2025 zeigt sich in Fürstenfeldbruck, dass trotz abnehmender Teilnehmerzahlen bei den Fridays-for-Future-Demonstrationen das Engagement junger Menschen für den Klima- und Umweltschutz ungebrochen bleibt. In diesem Sinne hat das Projekt der Umweltsprecherinnen an der Fach- und Beruflichen Oberschule Fürstenfeldbruck den Hauptpreis in der Jugendkategorie beim Klima- und Umweltpreis der Bürgerstiftung gewonnen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wird die Schule für ihre herausragenden Initiativen mit 1500 Euro belohnt.

Die Umweltsprecherinnen, eine Gruppe von demokratisch gewählten Schülerinnen, setzen sich aktiv für den Klimaschutz an ihrer Schule ein. Ihre Projekte reichen vom Aufbau eines Bücherschranks über eine Kleidertauschbörse bis hin zur Gestaltung eines schuleigenen Gartens. Paulina Lehmann und Anna Sofia Monteiro de Brito, die beiden Sprecherinnen, betonen, wie wichtig es ist, dass ihre Ideen Gehör finden und sie eigenverantwortlich arbeiten können. Unterstützt werden sie dabei von Oberstudienrätin Maria Schmied und ihrer Kollegin Irina Oberdorfer, die den Mädchen stets den Raum lassen, ihre kreativen Vorschläge zu entwickeln.

Demokratie an Schulen

Ein zentrale Säule des Projekts ist die demokratische Wahl der Umweltsprecherinnen zu Beginn des Schuljahres. Dieser Prozess ist zwar aufwendig, wird jedoch als unentbehrlich angesehen, um das Verantwortungsgefühl zu stärken. Im kommenden Jahr stehen bereits neue Aktivitäten an: Geplant ist ein Wahlkampf für die Umweltsprecherinnen, um noch mehr Schülerinnen und Schüler für den Umweltschutz zu begeistern.

Die Umweltsprecherinnen haben zudem die Möglichkeit, an einem Ausbildungswochenende teilzunehmen, bei dem sie wertvolle Kenntnisse in nachhaltiger Entwicklung und Projektmanagement erlangen. Dies soll nicht nur die Qualität ihrer Projekte fördern, sondern auch den Austausch mit anderen Umweltgruppen in Europa ermöglichen. Das Preisgeld wird gezielt eingesetzt, um das Projekt mit der Erasmus-Initiative der Schule zu verknüpfen.

Zukunftsthemen im Fokus

Auf dem Plan stehen aufregende Themen wie die Nachhaltigkeit in Bergregionen und die Verbindung von Stadtleben mit der Natur. Diese Aspekte sind gerade im Jahr 2025 aktueller denn je. In diesem Jahr wurden insgesamt 6000 Euro beim Klima- und Umweltpreis verliehen, aufgeteilt in 2000 Euro für die Jugend- und 4000 Euro für die Erwachsenenkategorie. Unter den fünf Preisträgern wird auch ein andauernder Ehrenpreis vergeben – eine Maßnahme, die ganz im Zeichen der Förderung von nachhaltigen Projekten steht.

Die Preise und die engagierten Schülerinnen zeigen, dass der Umwelt- und Klimaschutz auch in Zukunft hoch im Kurs stehen wird. Die Ideen und der Enthusiasmus der jungen Generation sind der Schlüssel zu einer nachhaltigeren Zukunft, und mit solchen Projekten kann man sicherstellen, dass die Stimme der Jugend gehört wird.

Interessierte können mehr über die einzelnen Projekte und ihren Fortschritt erfahren sowie sich über weitere Initiativen informieren, die das Bewusstsein für Umweltfragen schärfen. Der Einsatz der Umweltsprecherinnen ist ein Beispiel dafür, wie Bildung und aktive Teilnahme an der Gesellschaft miteinander verknüpft werden können.