Heute ist der 26.06.2026 und in Fürstenfeldbruck hat sich in den letzten Tagen einiges getan – und das nicht im positiven Sinne. Die Patienten des Kreisklinikums mussten am Mittwoch und Donnerstag einen unerwarteten Stromausfall über sich ergehen lassen. Der erste Ausfall ereignete sich am Mittwochmorgen gegen 9.15 Uhr, als ein Defekt an einer Trafostation in der Münchner Straße für Aufregung sorgte. Zwei kurze Spannungsabfälle führten dazu, dass die technischen Anlagen des Klinikums plötzlich nicht mehr funktionierten. Das bedeutet, dass die Notaufnahme für eine Zeit lang geschlossen werden musste. Ein Albtraum für jeden, der im Notfall auf medizinische Hilfe angewiesen ist.

Die Situation verschärfte sich am Donnerstagmorgen, als ein weiterer Stromausfall gegen 8.30 Uhr die Nerven aller Beteiligten auf die Probe stellte. Der Grund? Ein Defekt in einem Umspannwerk, wie die Stadtwerke Fürstenfeldbruck aufklärten. Der Ausfall der Mittelspannungsschaltanlage am Wasserkraftwerk Obermühle sorgte für einen Stromausfall im gesamten Stadtgebiet. Es war ein Tag, an dem man besser zu Hause geblieben wäre, denn die technische Infrastruktur des Klinikums war erneut betroffen. Auch wenn die medizinische Versorgung zu jeder Zeit gesichert war – dank einer eigenen Notstromversorgung – mussten doch einige Patienten in andere Kliniken gebracht werden. Das ist nicht gerade ein Spaziergang im Park, wenn man bedenkt, dass es um Leben und Tod geht.

Wiederherstellung des Betriebs

Am Donnerstagnachmittag kam schließlich die erlösende Nachricht: Nach einer umfassenden Funktionsprüfung aller technischen Anlagen konnte der reguläre Betrieb wieder vollständig aufgenommen werden. Man konnte förmlich aufatmen, als die Klinik sich am Freitagmorgen erneut bei der Integrierten Leitstelle anmeldete und wieder für die Notfallversorgung zur Verfügung stand. Ein echter Lichtblick nach einem angespannten und nervenaufreibenden Zeitraum für das Klinikpersonal und die Patienten.

Insgesamt wurden nicht ganz dringende Operationen im mittleren zweistelligen Bereich verschoben. Das ist auch nicht ohne – jeder, der schon einmal auf einen OP-Termin gewartet hat, weiß, wie belastend das sein kann. Die Frage bleibt: Wie kann so etwas passieren? Die Stadtwerke haben dies als unglückliche Verkettung von Umständen bezeichnet, die man nicht immer im Griff hat. Aber es ist nicht das erste Mal, dass technische Defekte eine Klinik in Schwierigkeiten bringen, und es wird wohl auch nicht das letzte Mal sein.

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Ein Blick in die Zukunft

Die Vorfälle zeigen, wie verletzlich unsere Infrastruktur ist, gerade in einem Bereich, der so wichtig ist wie die medizinische Versorgung. Es bleibt zu hoffen, dass Lehren aus diesen Ereignissen gezogen werden, um zukünftige Ausfälle zu verhindern. Die Menschen in Fürstenfeldbruck können sich nicht nur auf die medizinische Versorgung verlassen, sondern müssen auch sicher sein, dass die Technik funktioniert. Schließlich geht es hier um nichts Geringeres als um Gesundheit und Wohlbefinden. Mit einem gewissen Gefühl der Unsicherheit in der Luft bleiben die Bürger auf jeden Fall wachsam und hoffen, dass solche Störungen bald der Vergangenheit angehören. Bis dahin bleibt nur eines: Daumen drücken und hoffen, dass es beim nächsten Mal besser läuft.

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