Heute ist der 12.05.2026 und in Fürstenfeldbruck dreht sich alles um die Sanierung der Birkenstraße, die von Moorenweis nach Windach führt. Ein Projekt, das in den sozialen Medien bereits als „Pfusch“ bezeichnet wird – und das aus gutem Grund. Die Arbeiten zur Erneuerung der Kreisstraße FFB 13 sind alles andere als glatt verlaufen. Bürgermeister Christof Gasteiger hat den Schadensumfang ermittelt, und die Nachrichten sind nicht gerade beruhigend.
Die Probleme sind vielschichtig: Wasser- und Kanalrohre wurden falsch verlegt, was nicht nur ärgerlich ist, sondern auch zu einem echten Kopfzerbrechen führen kann. Und dann die Kanalschächte! Die sind mal zu hoch, mal zu niedrig – in einem Fall sogar elf Zentimeter zu hoch! Man fragt sich, wie so etwas passieren kann. Die Verwendung von gemischten Rohren hat das Ganze noch komplizierter gemacht und wird die zukünftige Sanierung erheblich erschweren. Die Verantwortlichen, ein Tiefbauunternehmen, haben ihre Fehler eingeräumt und zugesagt, diese auf eigene Kosten zu beheben. Das klingt ja schon fast nach einer Lösung, aber die Realität sieht leider anders aus.
Verzögerungen und Umwege
Die Asphaltierung des Straßenabschnitts, die ursprünglich wie geplant durchgeführt werden sollte, musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Die Bürger müssen sich also auf Umwege einstellen; der Umweg über Grunertshofen ist nun ein Teil des Alltags für Verkehrsteilnehmer. Es ist wirklich bedauerlich, denn so eine Sanierung sollte doch in ein bis zwei Monaten abgeschlossen sein. Stattdessen könnte es sich bis in den Herbst hinziehen.
Inzwischen sind erste Überprüfungen durchgeführt worden, die zumindest weniger gravierende Schäden als befürchtet zutage brachten. Kamerabefahrungen und Gutachter werden weitere Prüfungen durchführen, in der Hoffnung, dass die Mängel ohne großen Aufwand beseitigt werden können. Die Ursachen für die Probleme könnten Fehler bei den Messgeräten oder eine mangelhafte Bauüberwachung durch das Planungsbüro sein. Möglicherweise steht hier ein ganzes Geflecht von Missverständnissen und Nachlässigkeiten im Raum.
Ein Blick in die Zukunft
Die Sanierung ist Teil eines umfassenden Projekts, bei dem auch das Wasser- und Abwasserleitungsnetz der Gemeinde Moorenweis erneuert wird. Das klingt nach Fortschritt, aber der Weg dorthin scheint steinig zu sein. Ein echter Super-Gau wäre, wenn die Rohrleitungsverbindungen nicht richtig funktionieren würden – das würde zu umfangreichen Arbeiten führen und die ohnehin schon langen Wartezeiten weiter verlängern.
Das Landratsamt hat bisher keine vergleichbaren Mängel bei Leitungserneuerungen im Landkreis festgestellt, was die Situation noch verwirrender macht. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen die Probleme bald in den Griff bekommen und die Bürger nicht weiterhin auf den Straßenbau warten müssen. Für die Anwohner bedeutet das aktuell viel Geduld – und ein bisschen mehr Umweg als gewohnt.