Am 8. März 2026 ist es soweit: Fürstenfeldbruck wählt einen neuen Oberbürgermeister. In einer spannenden Wahl werden die Bürgerinnen und Bürger des Stadtgebiets die Gelegenheit haben, ihre Stimme abzugeben. Amtsinhaber Christian Götz hat seine Amtszeit verkürzt, um die Wahl mit der Stadtratswahl zusammenzulegen. Dies verspricht, die Wahl zu einer interessanten und entscheidenden Veranstaltung zu machen.

Ein besonderes Highlight wird die Podiumsdiskussion des Fürstenfeldbrucker Tagblatts am 19. Februar 2026 um 19:30 Uhr im Kleinen Saal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld sein. Hier werden sich sechs OB-Kandidaten den Fragen der Bürger und der Redakteurin Ingrid Zeilinger stellen. Der Einlass zur Diskussion beginnt bereits um 19 Uhr, wobei die Platzzahl begrenzt ist. Eine Möglichkeit zur Verfolgung der Veranstaltung wird im Foyer gegeben.

Die Kandidaten im Überblick

Insgesamt haben sich sechs Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl aufgestellt:

  • Christian Götz (Brucker Bürgervereinigung, BBV): 56 Jahre alt, dreifacher Vater und seit 2014 im Stadtrat. Er war Vize-Bürgermeister und gewann 2023 die Stichwahl gegen Andreas Lohde. Götz wird betonen, dass die Stadt finanziell gut dasteht und möchte nach den Wahlen einen Arbeitskreis für den Bau eines Hallenbades und einer Eishalle ins Leben rufen.
  • Markus Droth (Freie Wähler): 59 Jahre alt, Gastronom und seit 1990 im Stadtrat. Droth setzt sich für erneuerbare Energien ein und ist skeptisch gegenüber der geplanten Bodenwaschanlage im Rothschwaiger Forst.
  • Jan Halbauer (Grüne): 41 Jahre alt, verheiratet und Unternehmer. Er bringt fast 12 Jahre Stadtrats-Erfahrung mit und tritt als Fraktionsvorsitzender der Grünen an. Halbauer möchte den sozialen Wohnungsbau fördern und lehnt eine Industrialisierung im Rothschwaiger Forst ab.
  • Martin Urban (CSU): 58 Jahre alt, Unternehmer und Mediator. Urban möchte frischen Wind in die Stadtpolitik bringen und den Standort für die Amperoase am Pucher Meer überprüfen.
  • Carl-Magnus Bahner (FDP/Parteifreie Brucker): Mit 25 Jahren der jüngste Kandidat, Finanz- und Versicherungsmakler. Er möchte das Erbe seines Vaters fortführen und sieht den Wohnraummangel als großes Problem an.
  • Tim Niklas (Die Partei): 26 Jahre alt, ausgebildeter Notar-Fachangestellter und derzeit im Büromanagement tätig. Er schlägt einen Trailerpark für Menschen mit hohen Mieten vor und will die Innenstadt durch weniger Autos attraktiver gestalten.

Die Themen der Diskussion

Die Podiumsdiskussion wird sich mit wichtigen Themen befassen, die die Zukunft Fürstenfeldbrucks betreffen. Dazu gehören unter anderem der Kiesabbau im Rothschwaiger Forst, die Standortsuche für ein neues Hallenbad und eine Eishalle sowie die Bedeutung von Parkplätzen in der Innenstadt. Diese Themen sind nicht nur für die Kandidaten von Relevanz, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger, die in der Veranstaltung ihre Fragen einbringen können.

Im Landkreis Fürstenfeldbruck finden nicht nur die Wahlen für den Oberbürgermeister statt, sondern auch die Wahlen für die Landrätin oder den Landrat sowie für 70 Kreisrätinnen und Kreisräte. Insgesamt stehen 562 Bewerberinnen und Bewerber auf den Wahlzetteln für den Kreistag. Die Bürgerinnen und Bürger werden in 21 Städten und Gemeinden auch erste Bürgermeisterinnen oder Bürgermeister wählen. In vielen Gemeinden gibt es mehrere Wahlvorschläge, was die Wahl zu einem spannenden Ereignis macht.

Die Stimmzettel für die verschiedenen Wahlen sind farblich gekennzeichnet, und die Briefwahl ist ohne Angabe von Gründen möglich. Wahlscheine können bis zum 6. März 2026 beantragt werden, und die Briefwahlunterlagen werden ab dem 16. Februar 2026 versendet. Die Stimmenauszählung beginnt nach Schließung der Wahllokale, und Stichwahlen finden am 22. März 2026 statt, sollten keine Bewerber die erforderliche Mehrheit erhalten.

Für weitere Informationen zur Kommunalwahl 2026 in Fürstenfeldbruck können Sie die Quellen hier, hier und hier besuchen.